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Tagung Baum des Jahres 2009
17.06. - 18.06.2009
Garmisch-Partenkirchen
Der knorrige Bergahorn kommt von Natur aus in den Bergwäldern der Alpen, aber auch in den Blockschutt-Wäldern der Mittelgebirge vor. Er prägt dort das Waldbild zusammen mit Linde, Esche und Ulme. Zu den Edellaubbäumen zählend wird er in vielen Wäldern Mitteleuropas geschätzt und gefördert. Sein schnelles Jugendwachstum, die unkomplizierte Pflanzung und vor allem seine klimatische Eignung prädestinieren ihn für den Waldumbau im Klimawandel. Doch auch in Parks, Gärten und Alleen ist er allgegenwärtig.
Das Holz ist seit alters her beliebt: Härte, Dichte bei guter Bearbeitbarkeit, gleichmäßiger Aufbau, helle Farbe, besondere Maserungen zeichnen das Bergahornholz aus. Kein Wunder also, dass wir bei genauem Hinsehen vielfach von diesem beliebten Holz umgeben sind: vom Schneidbrettchen über Nudelholz, Kochlöffel, Wirtshaustisch, Schachfigur, Billard-Queue, Parkett, Vertäfelung, Wagner- und Drechslerholz bis hin zum hochwertigen Musikinstrument.
Wohl jedes Kind kennt schließlich die Samen als "Nasenzwicker". Doch dieser "Dreh-Schraubenflügler" hat wohl auch technische Entwicklungen im Bereich der Luftfahrt angeregt.
Viele gute Gründe, den Bergahorn in seiner Heimat zu erleben und zu würdigen - bei der Tagung zum Baum des Jahres in Garmisch-Partenkirchen!
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