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Grüne Energie im Aufwind

LWF-aktuell 90 mit einem Thema zur Energiewende im Wald erschienen

Dirk Schmechel, Pressesprecher

Freising, 6. September 2012 - Der Begriff »Energiewende« signalisiert den Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und einer effizienteren Energienutzung. Die Bundesregierung hat 2010 mit ihrem ambitioniertes Energiekonzept beschlossen, Deutschland bis zum Jahr 2050 überwiegend mit erneuerbaren Energien zu versorgen.
Bayern hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2021 mehr als 50 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Welche Bedeutung der Forstwirtschaft für das Gelingen der Energiewende zukommt, darüber informiert die LWF-aktuell-Ausgabe »Grüne Energie im Aufwind«.

Zum einen kann die Forstwirtschaft Standorte für Windkraftanlagen bereitstellen. Der Vorteil dieser »Wald«standorte ist ihre Abgelegenheit. Fernab von Siedlungen ist die Beeinträchtigung der Menschen durch Windräder in Wäldern besonders gering einzuschätzen. Das Bayerische Energiekonzept »Energie innovativ« rechnet mit bis zu 1.500 Windkraftanlagen.

Neben der Windkraft bilden Kurzumtriebsplantagen eine zweite wichtige Säule, mit der die Forstwirtschaft die Energiewende unterstützen kann. Die »KUPs« genannten Energiewälder produzieren in einem fünf- bis zehnjährigen Zyklus auf ökologische Weise Energieholz. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft kann in Sachen Kurzumtriebsplantagen auf eine über 20-jährige Forschungstradition zurückblicken. Bereits in den frühen 1990er Jahren startete die LWF ihre ersten Langzeitstudien zu wirtschaftlichen und ökologischen Vor- und Nachteilen von Kurzumtriebsplantagen.

Neben Windkraft und Kurzumtriebsplantagen liefert Energieholz aus dem Wald mit circa sechs Millionen Festmeter ebenfalls einen beachtlichen Beitrag im »forstwirtschaftlichen Energiemix«. Zum Thema »Energieholz« wird die LWF jedoch noch in diesem Jahr eine eigene Publikation veröffentlichen.

LWF-aktuell 90 kann zum Einzelpreis von 5.- Euro über den Bestellservice der LWF bezogen werden.

Autor

  • Dirk Schmechel
    Pressesprecher der LWF und Leiter der Abteilung Wissenstransfer, Öffentlichkeitsarbeit und Waldpädagogik