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LWF aktuell Nr. 71 "Bergwälder" erschienen
Kurt Amereller, Pressesprecher der LWF
Bergwälder - schwerer Stand für stämmige Typen
Freising – Seit Jahrhunderten schützt der Bergwald den Menschen und seine Siedlungen, der Klimawandel wird ihn künftig selbst in Bedrängnis bringen. Der Bergwald als wankender Helfer steht im Mittelpunkt der neuen Ausgabe der "LWF aktuell" der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF). Das Heft informiert, auf welche Weise forstliche Forschung und Schutzwaldplanung, aber auch verschiedenste gesellschaftliche Gruppen in Projekten gemeinsam Verantwortung für diesen einzigartigen und gleichzeitig gefährdeten Lebens- und Wirtschaftsraum übernehmen. Beiträge über aktuelle Themen aus der angewandten forstlichen Forschung wie dem Eschentriebsterben oder einer Analyse von Waldpflegeverträgen runden das Heft ab.
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Titelbild: In den bayerischen Alpen schützen 250.000 Hektar Gebirgswälder Natur und Mensch vor vielfältigen Gefahren (Foto: P. Dimke) |
Es ist unbestritten, dass der Alpenraum von den Auswirkungen des Klimawandels besonders stark getroffen wird. Experten rechnen mit der Zunahme von Naturgefahren wie Berg- und Felsstürze, Lawinen, Stürme und Hochwasser. Der Bergwald als Schutz wird hier wichtiger denn je. Gleichzeitig ändern sich die Wuchsbedingungen. Durch steigende Temperaturen steigt auch das Risiko von Insektenbefall wie Borkenkäfer. Das trifft insbesondere die Fichte, die im Bergwald einen hohen Anteil hat. Forstwissenschaft und Praxis müssen deshalb die Wälder im Alpenraum rechtzeitig auf den Klimawandel vorbereiten. LWF aktuell Nr. 71 zeigt Ansatzpunkte für ein zukunftsorientiertes Bergwaldmanagement auf.
Das Eschentriebsterben ist in Bayern angekommen. Der für den Waldumbau wichtigen Mischbaumart Esche setzt neuerdings ein Pilz zu, dessen pathogene Lebensweise bislang unbekannt war. Mittlerweile sind in ganz Nord- und Mitteleuropa die auffälligen Triebschäden zu beobachten. LWF aktuell Nr. 71 stellt den aktuellen Kenntnisstand dar.
LWF aktuell Nr. 71 kann über den Bestellservice der LWF bezogen werden (Frau Naderer tel.: 08161/71-4908 oder bestellung@lwf.bayern.de).
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