Seitenanfang : weiter zum Inhalt|
weiter zur Themennavigation|
LWF - Logo mit Link zu Startseite| Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten |
Wappen mit Link auf die Startseite des StMELF|
Kopfnavigation: weiter zur Position im Verzeichnisbaum|
Position im Verzeichnisbaum: weiter zum Inhalt|
StMELFLWFWald und GesellschaftWissenstransfer und WaldpädagogikÖffentlichkeitsarbeitPresse- und MedienarbeitPressemitteilungen 2009 → Jägerprüfung am Zentrum Wald-Forst-Holz
Inhalt: zurück zum Seitenanfang|

Jägerprüfung am Zentrum Wald-Forst-Holz

Prüfer auf der Schulbank

Pressemitteilung Nr. 3 vom 18. Februar 2009

Jägerprüfer in ungewohnter Situation: Wer selbst die Schulbank drückt, weiß wie es den Prüflingen geht. (Foto: Karl Stahuber, LWF)

Freising - Das Zentrum Wald-Forst-Holz in Weihenstephan ist einer der 16 Standorte für die Jägerprüfung in Bayern. Bei einer Schulung an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) Anfang Februar erlebten die Prüfer die Situation ihrer Kunden am eigenen Leib. Ziel war es, im Interesse fairer Prüfungen die didaktischen Fähigkeiten der Prüfer zu vertiefen.

Sie wird auch das kleine Abitur genannt: die Jägerprüfung in Bayern. Für die meisten Jagdscheinaspiranten liegt es schon Jahre zurück, dass sie die Schulbank gedrückt haben. Entsprechend schwer fällt mitunter das Lernen und das Umgehen mit der Prüfungssituation. Doch auch die Prüfer stehen immer wieder vor einer Herausforderung, rekrutieren sie sich doch aus jagdlichen Praktikern und nicht aus berufsmäßigem Lehrpersonal. Die oberste Jägerprüfungsbehörde am bayerischen Forstministerium veranstaltete deshalb am 11. Februar am Forstzentrum in Weihenstephan eine Fortbildung zum Thema „Prüfen will gelernt sein“. 32 Prüfer, Neulinge wie auch alterfahrene Hasen, konnte Präsident Olaf Schmidt an der LWF begrüßen.

Gegenstand der Schulung war das Prüfungsgespräch, das zwischen dem Jagdscheinanwärter und dem Prüfer zu führen ist. Hierzu lernten die Kursteilnehmer Methoden, um bei den Kandidaten Prüfungsangst abzubauen, klar und verständlich zu fragen und die Prüfungsleistung unter Beachtung der gesetzlichen Aspekte gerecht zu bewerten.

Am meisten ließ sich mit praktischen Übungen und Rollenspielen lernen. So schlüpfte ein Teilnehmer in die Rolle des Jungjägers, dem ein anderer in einem der 6 Sachgebiete, die ein künftiger Jäger beherrschen muss, auf den Zahn fühlte. Am Ende herrschte bei allen Teilnehmern ein gutes Gefühl. Die Prüflinge dürfen davon ausgehen, dass sie Prüfern gegenübersitzen, die nicht nur fachlich versiert sondern auch in der Lage sind, ein faires Prüfungsgespräch zu führen, bei dem der Prüfling sein erlerntes Wissen anbringen kann.