Inhalt:
zurück zum Seitenanfang|
Neben den verschiedenen Baumarten beschäftigt sich der Versuchsgarten Grafrath auch mit wichtigen Sonderthemen.
Totholz
Sehr viele Insekten benötigen totes Holz als Lebensraum. Für sie ist das Holz, das uns auf den ersten Blick "wertlos" erscheint, eine wichtige Lebensgrundlage. Oft sind sie auf eine ganz spezielle Form von Totholz angewiesen. Man unterscheidet den Zersetzungsgrad (von "frisch tot" bis "Mulm"), die Größe des Totholzstückes, die Art der Fäule (Weiß- oder Braunfäule), ob der Stamm liegt oder steht (feuchte und trockenere Umgebung) und die Holzart.
weiter »
Strobenrost
Der Weymouthskiefern-Blasenrost oder Strobenrost Cronartium ribicola verursacht eine Rindenerkrankung an fünfnadeligen Kiefern. Die Schäden sind durch Anschwellungen an Stamm und Ästen, Harzfluss und im Mai bis Juni durch weiße pergamentartige Fruchtkörperhüllen mit orangegelben Sporen gekennzeichnet. Oft zieht sich eine solche Stammerkrankung über viele Jahre hin, ehe der Baum schließlich abstirbt.
weiter »
Ulmensterben
Etwa seit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich in Europa eine Pilzkrankheit ausgebreitet, die unsere heimischen Ulmenarten an den Rand der Auslöschung gebracht hat. Der Pilz Ophiostoma ulmi/novo-ulmi stört den Wasserhaushalt der Ulmen, er entwickelt sich in den Leitungsbahnen und gibt ein Welkegift ab. Die Bäume verstopfen ihre Gefäße, um den Pilz den Weg abzuschnüren, zerstören dabei aber die für sie wichtigen Wege des Wassertransports im Baum. Innerhalb von kurzer Zeit werden die dadurch ausgelösten Welkeerscheinungen am Baum sichtbar.
weiter »
|