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Willkommen im Forstlichen Versuchsgarten Grafrath
Auf den Spuren großer Endecker
Verzweifelt blickte der Gras-Mann auf den Fraser-Fluss. Dreieinhalb Monate entbehrungsreiche Expedition im Westen Nordamerikas waren umsonst: Sein Kanu zerschmettert, seine wertvolle Sammlung aus 400 in Europa unbekannten Pflanzenarten des Waldes vom Fluss weggespült ...
Die Indianer nannten David Douglas den Gras-Mann, weil er unermüdlich "Gräser" sammelte. Aus glücklicheren Streifzügen brachte er reiche Beute nach Europa, unter anderem auch die nach ihm benannte Douglasie.
Eroberer, Freibeuter und Kaufleute wussten es: Die Schätze liegen normalerweise in der Ferne, denn dort ist, was hier fehlt. Während diese aber Gold, Seide und Porzellan nachhetzten, waren andere auf Pflanzenjagd und gestalteten mit Kartoffel, Mais und Tomate, aber auch mit Douglasie, Strobe und Roteiche unsere Heimat nachhaltig um.
Begegnen Sie mehr als 200 Baumarten aus aller Welt
Sieben Kilometer nördlich vom Ammersee befindet sich eine wahre Schatzdeponie: der Forstliche Versuchsgarten Grafrath.
Auf 34 ha können über 200 fremdländische Baum und Straucharten erwandert werden. Das Ergebnis von Beutezügen nach Nord- und Südamerika, Osteuropa, Zentralasien und Fernost: Mammutbäume, Western Red Cedar, Japanische Flügelnuss, Baumkraftwurz, Schindelborkige Hickory, Ponderosa-Kiefer und vieles mehr findet sich im Garten, oft nicht nur als Einzelbaum, sondern in kleinen Misch- oder Reinbeständen.

Rundwege im Forstlichen Versuchsgarten Grafrath
Öffnungszeiten:
März bis November
Montag bis Freitag: Einlass 8.00–18.00 Uhr
Samstag und Sonntag (April–Oktober):
Einlass 13.00–17.00 Uhr
Kontakt:
Telefon und Fax: 08144/507
Mail: info@forstlicher-versuchsgarten.de
Rückblick
Veranstaltungen und Termine der vergangenen Jahre im Forstlichen Versuchsgarten Grafrath
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