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Im »Zauberwald«
Maria Hagemeier-Klose und Michael Suda
Weihenstephaner Forststudenten entwickeln Land-Art-Kunstpark in den Moosburger Isarauen
Der Zauberwald unter dem Leitmotiv Mensch-Wasser-Umweltwahrnehmung zeigt in einem Rundweg in den Isarauen bei Moosburg 15 Land-Art-Kunstwerke, die aus natürlichen Materialen gefertigt wurden. Die Kunst-Objekte akzentuieren die Beschaffenheit des Auwaldes und verschmelzen mit diesem zu einem Natur-Kunst-Erlebnis. Studierende der TU München gestalteten diesen Kunstpark in Kooperation mit bekannten Land-Art-Künstlern.
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Das »Tor zum Fluss« mit dem Künstlerteam auf der Vernissage des Zauberwaldes (Foto: F. Mergler) |
Eine »Symbiose von Natur und Kunst«, die eine »neue Perspektive auf bekannte natürliche Elemente« wirft und »faszinierende Ideen« präsentiert – so beschrieben die Besucher der feierlichen Vernissage des Land-Art-Kunstparks Zauberwald in den Isarauen bei Moosburg am 17. Juni 2009 ihre ersten Eindrücke.
Im Zauberwald unter dem Leitmotiv Mensch – Wasser – Umweltwahrnehmung verschmelzen gewachsene Strukturen des natürlichen Auwaldes an den Ufern der Isar mit Kunst-Objekten aus natürlichen Materialien zu einer symbiotischen Einheit und bieten den Betrachtern ein Natur-Kunst-Erlebnis der besonderen Art. Die Kunstobjekte akzentuieren die natürliche Wahrnehmung der Umwelt, sie verstärken die Atmosphäre des Ortes und lenken das Bewusstsein der Betrachter auf die Beziehungen zwischen Mensch und Wasser sowie zwischen Mensch und Umwelt.
Im Zauberwald befassten sich 15 Studierende des Bachelorstudienganges Forstwissenschaften und Ressourcenmanagement an der TU München mit Projektmanagement anhand eines selbstständig durchzuführenden Projektvorhabens (Kasten). Die Idee, gerade ein Land-Art-Kunstprojekt umzusetzen, stammte von Studentinnen, die auf einer Exkursion die Ausstellung »Arte Sella« in Italien besucht hatten und derart fasziniert waren, dass sie den Vorschlag an den Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik herantrugen, Land-Art als Bachelorprojekt anzubieten. Verbunden wurde diese Idee mit dem am Lehrstuhl bearbeiteten, von dem EU-Life-Programm geförderten Projekt FloodScan, in dem innovative Kommunikationskonzepte für Umweltthemen am Beispiel von Hochwasser erarbeitet werden. Der Zauberwald greift diese Thematik mit der Aufarbeitung der Beziehung vom Menschen zum Wasser und damit auch zum Hochwasser auf, die sich in den Kunstobjekten widerspiegelt. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern verwirklicht.
Autoren
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Prof. Dr. Michael Suda
leitet den Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik der TU München
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Dipl.-Geogr. Maria Hagemeier-Klose
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik
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