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TBN Forst 2010: Positive Ertragszahlen für bayerische Forstbetriebe
Friedrich Wühr
Forstwirtschaft profitiert vom Aufschwung einer steigenden Konjunktur
Erfreulicherweise konnten im Wirtschaftsjahr 2010 auch die bayerischen Forstbetriebe am allgemeinen konjunkturellen Aufschwung teilhaben. Nach einem eher düsteren Jahr 2009 haben sich die wirtschaftlichen Perspektiven für die Waldbesitzer spürbar gebessert. Es konnten 2010 sowohl private wie kommunale Forstbetriebe überwiegend positive Betriebsergebnisse präsentieren, wie die alljährliche Auswertung des Testbetriebsnetzes Forst ergab.
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Abbildung: Entwicklung des Holzeinschlags im Privat- und Körperschaftswald von 1999 bis 2010 |
Die Zahlen aus dem Testbetriebsnetz Forstwirtschaft konnten für das Jahr 2010 nur Erfreuliches verkünden. So wies der Privatwald einen Reinertrag von 187 Euro je Hektar (ohne Fördermittel) aus. Gemessen am Vorjahresergebnis bedeutet dies eine Steigerung um 56 Euro je Hektar. Diese positive Entwicklung ist zum Teil dem gestiegenen Holzeinschlag (2009: 7,4 Festmeter je Hektar) auf 9,0 Festmeter je Hektar und den höheren Holzerlösen im Berichtsjahr geschuldet. Der Körperschaftswald konnte mit einem Reinertrag von 63 Euro je Hektar eine deutliche Verbesserung der Ertragssituation gegenüber dem Vorjahr (–21 Euro je Hektar) vorweisen.
Neben der primären Aufgabe des Testbetriebsnetzes Forstwirtschaft, kontinuierlich betriebswirtschaftliche Datengrundlagen für forstpolitische Entscheidungen auf den verschiedenen Ebenen zu erheben, liefert es darüber hinaus den Teilnehmern wichtige Kennzahlen für einzelbetriebliche Analysen, innerbetriebliche Steuerungsprozesse und den betriebsübergreifenden Vergleich.
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Autoren
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Friedrich Wühr
ist Mitarbeiter in der Abteilung »Waldbesitz, Beratung, Forstpolitik« der LWF und zuständig für das Testbetriebsnetz Forstwirtschaft
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