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Mit Kompetenz und Fingerspitzengefühl
Alfons Leitenbacher, Rudolf Perfler - Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
FZus-Berater sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Forstverwaltung und den forstlichen Zusammenschlüssen
Die personelle Unterstützung der forstlichen Selbsthilfeeinrichtungen seitens der Forstverwaltung hat eine lange Tradition. Oft halfen engagierte Privatwaldförster schon vor 50 und 60 Jahren tatkräftig bei der Gründung von Waldbauernvereinigungen mit und stellten sich zum Teil jahrzehntelang als Geschäftsführer zur Verfügung. Mit dem »Pakt für den Privatwald« wurden Zusammenarbeit und Beratung neu definiert und personell deutlich gestärkt.
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Regelmäßige Besprechungen zwischen AELF und FZus unterstützen die FZus-Berater in ihrer Mittlerfunktion. WBV-Berater Robert Wiechmann, 1. Vorstand Michael Lechner und Geschäftsführer Gerhard Penninger (WBV Holzkirchen) während einer Quartalsbesprechung mit Forstdirektor Wolfgang Neuerburg (AELF Miesbach) (v.l.n.r.) ( Foto: WBV Holzkirchen) |
Ein wichtiges Ziel der Forstreformvon 2005 war es, im Gegenzug zum beschlossenen Stellenabbau bei der Forstverwaltung die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse zu stärken. Formuliert wurde dieses Ziel im Pakt für den Privatwald (Leitenbacher und Perfler, S. 4–6 in diesem Heft). Diese Erklärung stellt die Schlüsselrolle der forstlichen Selbsthilfeeinrichtungen für den Ausgleich der strukturbedingten Nachteile und das Ziel, flächendeckend eine nachhaltige Forstwirtschaft erfolgreich weiterführen zu können, deutlich heraus. Da auf Grund des beschlossenen Personalabbaus bei der Forstverwaltung und der damit verbundenen Reduzierung des Beratungsangebotes auf die forstlichen Zusammenschlüsse vermehrt Aufgaben zukommen, wurde im Pakt für den Privatwald vereinbart, die Forstbetriebsgemeinschaften und Forstwirtschaftlichen Vereinigungen als Hilfe zur Selbsthilfe dauerhaft und zuverlässig - nach Maßgabe des Waldgesetzes für Bayern – verstärkt zu fördern. Im Gegenzug sind die Forstzusammenschlüsse gefordert, effiziente und zukunftssichere Strukturen aufzubauen.
Neben einer deutlichen Aufstockung der finanziellen Förderung wurde festgelegt, dass die Forstzusammenschlüsse in der Übergangsphase mit circa 90 bis 100 Beraterinnen und Beratern der Forstverwaltung unterstützt werden sollen, um deren Entwicklung voranzubringen.
Autoren
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Alfons Leitenbacher leitet das Referat »Privat- und Körperschaftswald « im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
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Rudolf Perfler ist Mitarbeiter in diesem Referat mit dem Schwerpunkt »Forstliche Zusammenschlüsse«.
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