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Holzeinschlag trotz Sturm »Kyrill« nur geringfügig gestiegen
Holger Hastreiter, Sachgebiet Forstpolitik, Wildtiermanagement, Jagd
Daten und Fakten zum Holzeinschlag in Bayern 2007
Die derzeitige forstliche Nutzung gefährdet die Nachhaltigkeit in Bayerns Wäldern nicht. Der Gesamteinschlag stieg trotz des Orkans »Kyrill«, dem circa vier Millionen Festmeter zum Opfer fielen, nur um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf Grund der schlechten Holzmarktsituation zum Jahresende hin schlugen viele Waldbesitzer kaum noch oder gar kein Nadelholz mehr ein.
In Bayern wurden im Jahr 2007 circa 21,2 Millionen Festmeter Holz eingeschlagen, etwa 0,6 Millionen Festmeter mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten meldete sechs Millionen Festmeter und damit einen leichten Anstieg von circa 0,4 Millionen Festmetern bzw. sieben Prozent. Der Bundeswald erhöhte die Nutzungsmenge gegenüber 2006 um 0,06 Millionen Festmeter, trägt aber mit 0,36 Millionen Festmetern nur in geringem Maße zum Gesamteinschlag bei. Im Rahmen der Einschlagserhebung der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) im Privat- und Körperschaftswald wurden die Angaben von 989 privaten Waldbesitzern und 244 Körperschaftswaldbetrieben ausgewertet.
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