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Geprüfte Herkünfte für den erfolgreichen Weihnachtsbaumanbau
Jürgen Matschke
Versuche zur Anbaueignung geeigneter Herkünfte von Nordmannstannen
In immer größerem Umfang bieten Billig-Importeure Saatgut und Sämlinge von Nordmannstannen für den Weihnachtsbaumanbau an. Darunter sind auch viele ungeprüfte Herkünfte aus natürlichen russischen, abchasischen und georgischen Erntegebieten. Neuerdings werden auch Pflanzen aus Saatgutplantagen unbekannter, gemischter Herkünfte in Umlauf gebracht. Mit dem Anbau nicht geeigneter und nicht geprüfter Herkünfte ist jedoch ein hohes finanzielles Risiko für den Weihnachtsbaumproduzenten verbunden, wenn die Qualität der Pflanzen hinter den kalkulierten Erwartungen zurückbleibt.
Neben der Suche nach geeigneten Saatguterntebeständen für den Weihnachtsbaumanbau beabsichtigten das Gartenbauzentrum Westfalen-Lippe, die Baumschule H. Pein in Appen sowie die PlusbaumSamen GmbH aus Nagold, eine gezielte Beerntung der Herkünfte der Nordmannstanne nach Ergebnissen angelegter Herkunftsversuche auf unterschiedlichen Anbaustandorten zu nutzen. Um geeignete Herkunftsbestände einzuengen, stand immer wieder die Frage nach den entscheidenden Selektionsmerkmalen im Vordergrund. Für die meisten Anbauer sind vor allem die Winter- bzw. Frosthärte, der späte Austrieb, die Wüchsigkeit wegen eines schnellen Umtriebes der Bäume sowie eine optimale Garnierung der Bäume besonders wichtige Eigenschaften.
Autor
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Professor Dr. Jürgen Matschke war langjähriger Leiter des Versuchszentrums im Gartenbauzentrum Westfalen-Lippe.
juergenmatschke@t-online.de
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