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Roland Schreiber, Sachgebiet Forstpolitik, Wildtiermanagement, Jagd
Auswertung 2007 zeigt: Trotz Sturm ein erfolgreiches Forstwirtschaftsjahr
Dienstag, 3. März 2009 - Im Hanns-Karl Goettling Saal der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in Weihenstephan bewerten 21 Förster und Waldbesitzer eine Reihe gesamt-betrieblicher mikroökonomischer Daten als Grundlage für forstliche Buchführungsstatistiken von Bund und Ländern.
Vorgestellt und kommentiert wurden die Ergebnisse anlässlich der jährlichen Schulungs-und Informationstagung zum Testbetriebsnetz Forstwirtschaft für das Wirtschaftsjahr 2007 in Bayern - mit durchaus überraschenden Zahlen!
Das "Testbetriebsnetz Forstwirtschaft" ist eine bundesweite Erhebung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Sie dient der Darstellung der wirtschaftlichen Lage der Forstbetriebe ab 200 ha Wald in den Agrarberichten des Bundes und der Länder.
Wichtige Daten für Politik, Verbänden und Verwaltungen und Grundlage für forstpolitische Entscheidungen!
An der von der LWF durchgeführten Erhebung 2007 haben 17 Privat- und 27 Körperschaftswaldbe-triebe sowie die Bayerischen Staatsforsten (Staatswald) teilgenommen. Die bayerischen Teilnehmer schlossen das Wirtschaftsjahr 2007 mit durchwegs positiven Zahlen ab. So könnten die privaten Waldbesitzer mit 387 EUR je Hektar ein erfreuliches Betriebsergebnis einfahren wie auch der Körperschaftswald mit 125 EUR je Hektar und der Staatswald mit 72 EUR je Hektar (jeweils ohne Fördermittel). Allerdings war das Jahr 2007 auch geprägt von einem stabilen Holzmarkt! Dieser hat die teilweise sturmbedingten höheren Einschläge bereitwillig aufgenommen.
Förster und Waldbesitzer konnten nach einer Einweisung in das aktuelle Erhebungsverfahren gestärkt mit Kaffee und Brezen wieder in die Wälder entlassen werden.
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