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Mehr Geld für den Aufbau von Mischwäldern

12.02.2009 - Um Bayerns Wälder auf den Klimawandel vorzubereiten, wird der Aufbau zukunftsfähiger Mischwälder jetzt noch stärker gefördert.

Bildlegende: Seilkrantechnik künftig im gesamten Bergwald der bayerischen Alpen gefördert (Foto: Riebli Forst AG)

Den Waldumbau als eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben können die Waldbesitzer allein kaum bewältigen. Deshalb stellt der Freistaat in diesem Jahr den bayerischen Waldbesitzern dafür insgesamt 23 Millionen Euro zur Verfügung. Gleichzeitig verdoppelte der Freistaat die Prämie für aufwendige Pflegemaßnahmen in jungen Mischbeständen auf 400 Euro je Hektar. Zudem wurde die förderfähige Höchstfläche für Naturverjüngung mit standortsgemäßen Baumarten um 100 Prozent auf zehn Hektar erhöht. Auch die Nachbesserung geschädigter Neukulturen kann künftig mehrmals bezuschusst werden. Ein besonderes Augenmerk legt das Forstministerium auf den Bergwald. Zur Sicherung seiner Schutzfunktionen sind bestands- und bodenschonende, meist mit einem hohen Aufwand verbundene Pflege- und Verjüngungseingriffe notwendig. In schwierigen Lagen ist beispielsweise der Einsatz der sehr teuren Seilkrantechnik unerlässlich. Deshalb wird die Seilkrantechnik künftig nicht nur im ausgewiesenen Schutzwald, sondern auch im gesamten Bergwald der bayerischen Alpen gefördert.

Anträge nehmen die Ämter für Landwirtschaft und Forsten entgegen. Für Fragen zum Waldumbau und zur Förderabwicklung stehen auch die örtlichen Revierförster als Ansprechpartner zur Verfügung.

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