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Elchplan für Bayern
21.01.2009 - Die Zuwanderung ehemals ausgerotteter Wildtiere nach Bayern wie z. B. Elch, aber auch Bär, Wolf oder Luchs, ist seit geraumer Zeit eine Tatsache, die in der Öffentlichkeit unterschiedlich wahrgenommen wird.
Bei Wildarten, die Konflikte verursachen können, gilt es, in einem frühen Stadium verlässliche Spielregeln mit den relevanten Interessensgruppen zu erarbeiten und geeignete Lösungswege für einen ausgewogenen Umgang aufzuzeigen.
Der »Elchplan für Bayern« informiert zu Lebensweise und Verbreitung des Elchs in Bayern, auch die Klärung von Rechtsfragen oder die Darstellung von Präventionsmaßnahmen ist Teil dieses Plans. Darüber hinaus dient der »Elchplan« – ähnlich wie die Managementpläne für die drei großen Beutegreifer – dazu, mögliches Konfliktpotential und Lösungsvorschläge aufzuzeigen sowie ein geeignetes Monitoringsystem zu etablieren. Mit Hilfe des Monitoring können Veränderungen im Verhalten der Tiere oder ihrer Bestandszahl frühzeitig registriert werden. Dies eröffnet die Möglichkeit, Handlungsoptionen rechtzeitig zu erörtern und angemessen zu reagieren
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