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10.12.2008 - Im vergangenen Jagdjahr erlegten Bayerns Jäger etwa 48.700 Wildschweine. Damit hat sich die Strecke im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt und stellt das insgesamt dritthöchste in Bayern erzielte Ergebnis dar.
Schwarzwild durchwühlt bei der Nahrungssuche Wiesen und Äcker und richtet dabei in der Landwirtschaft zum Teil erhebliche Schäden an. Besonders betroffen sind Mais- und Getreidefelder. Die zunehmende Wildschweinpopulation führt zudem vermehrt zu Wildunfällen, auch steigt die Gefahr der sehr ansteckenden Schweinepest. Eine nachhaltige Reduktion ist daher oberstes Gebot. Dieses Ziel lässt sich angesichts der großräumigen Lebensweise der Wildschweine nur mit Hilfe gemeinsam organisierter Jagden über die Reviergrenzen hinweg erreichen.
Besonders erfolgreich war die Schwarzwildjagd der Bayerischen Staatsforsten. Im Rahmen ihrer Bejagungsoffensive erlegten die Mitarbeiter circa 8.000 Wildschweine. Bei einem Staatswaldanteil mit Schwarzwildvorkommen von etwa sieben Prozent an Bayerns Gesamtjagdfläche steuerten sie etwa 17 Prozent zur gesamten Schwarzwildstrecke bei. Fast 40 Prozent der Wildschweine wurden in den nicht verpachteten Staatswäldern auf großräumigen Bewegungsjagden erlegt.
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