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Jagd und Wildtiermanagement
Die Bereiche Wildtiermanagement und Jagd umfassen die Bereitstellung von Informationen für die Jagdliche Beratung, Mitwirkung bei der Jägerprüfung und die Durchführung von Forschungsprojekten und jagdlichen Inventuren wie die Verbissinventur als Teil des Forstlichen Gutachtens zur Situation der Waldverjüngung.

Leitfaden Biberschäden
Leitfaden Biberschäden
Seit dem Jahr 2008 sind die Unteren Naturschutzbehörden oder die von ihnen benannten Personen zuständig für das Vermessen und Aufnehmen der von Bibern verursachten forstwirtschaftlichen Schäden. Der Leitfaden dient der Bewertung forstwirtschaftlicher Schäden an Bäumen, insbesondere im Wald.
Erste Ansprechpartner bei Biberschäden sind die Unteren Naturschutzbehörden.
Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung
Das Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung erfasst und bewertet die Situation der Waldverjüngung sowie des Verbisses und der Fegeschäden durch Schalenwild. Es wird von den Forstbehörden in einem 3-jährigen Turnus für den räumlichen Bereich der Hegegemeinschaften erstellt. Grundlage für die Gutachten sind die Ergebnisse der im Privat- und Körperschaftswald sowie im Staatswald systematisch durchgeführten Stichprobeninventur. Das Forstliche Gutachten gibt es seit 1986.
Jägerprüfung am ZWFH
Das Zentrum Wald-Forst-Holz ist einer von insgesamt 16 Jägerprüfungsstandorten in Bayern. Die vierteljährlichen Prüfungen werden vom Sachgebiet vorbereitet und unterstützt.
Elchmonitoring
Geprüfte und verifizierte Meldungen der unteren Jagdbehörden werden an die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) weitergeleitet. Die LWF führt eine Datenbank, die die Nachweise dokumentiert und in der die Ergebnisse des kontinuierlichen Monitorings zusammenfließen. Die Datenbank ermöglicht auch eine wissenschaftliche Analyse und Interpretation der Daten. Durch Einbindung der LWF ist auch ein langjähriges und nachhaltig nutzbares Monitoring sichergestellt.
Die Ergebnisse des Monitorings einschließlich des Wildschadensmonitorings werden regelmäßig veröffentlicht und insbesondere den beim Monitoring beteiligten Verbänden bekannt gegeben, v. a. den benannten Ansprechpartner. Da die Populationsdynamik in den Nachbargebieten die Entwicklung in Bayern tangieren kann, steht die LWF auch in regelmäßigem Austausch zu Nachbarländern.
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Elchplan für Bayern
 Der "Elchplan für Bayern" informiert zu Lebensweise und Verbreitung des Elchs in Bayern und dient unter anderem dazu, mögliches Konfliktpotential und Lösungsvorschläge aufzuzeigen und ein geeignetes Monitoringsystem zu etablieren.
Forschungsprojekte
Wildkatze - Habitatmodell für Bayern
Anfang des 20. Jahrhunderts galt die noch vor 150 Jahren in allen größeren Wäldern Bayerns heimische Wildkatze (Felis silvestris) in Bayern als ausgestorben. Seit ca. 30 Jahren ist sie nun in einigen Gebieten Bayerns wieder heimisch geworden, z.T. durch Zuwanderung oder nach Aussetzaktionen. Um zu erfahren welche Gebiete neben den bereits besiedelten noch für die Wildkatze geeignet wären und wo sich mögliche Streifgebiete in Bayern befinden, wurde eine Habitatberechnung für die Wildkatze in Bayern durchgeführt. Als Grundlage hierfür dienten Telemetriestudien aus der Eifel, die in anderen Bundesländern bereits auf ihre Aussagekraft überprüft wurden. In Bayern sind jedoch die Habitateignungen in der Fränkischen Alb und im Alpenvorland noch zu überprüfen und somit als vorläufig anzusehen.
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