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StMELFLWFWald und GesellschaftForstpolitik, Wildtiermanagement, Jagd → Waldbesitz und Beratung
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Waldbesitz und Beratung

Die bayerischen Waldbesitzer werden bei der Begründung, Pflege und Sicherung zukunftsfähiger Wälder von der Bayerischen Forstverwaltung beratend und fördernd unterstützt. Um die Beratung und Erreichbarkeit von Waldbesitzern zu verbessern ist neben geeigneten Beratungskonzepten auch eine verbesserte Informationsbasis über den Waldbesitz in Bayern erforderlich. Diesem Zweck dienen die bestehenden Erhebungen und Befragungen bei Waldbesitzern.

Testbetriebsnetz Forstwirtschaft

Das Testbetriebsnetz dient der Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung die wirtschaftliche Lage von Forstbetrieben ab einer Größe von 200 Hektar, in den Agrarberichten des Bundes und der Länder, regelmäßig darzustellen. Die Daten dienen der Politik, Verbänden und Verwaltungen als Grundlagen und Entscheidungshilfen in forstpolitischen Fragen. Sie zeigen die Entwicklung der Forstwirtschaft anhand von Zeitreihen auf und dienen als Grundlage für wissenschaftliche Untersuchungen. Teilnehmer sind private und körperschaftliche Betriebe sowie die Bayerischen Staatsforsten AöR als Einzelbetrieb.

Erhebung des Holzeinschlags

Nach dem Agrarstatistikgesetz ist das Land Bayern verpflichtet, den jährlichen Holzanfall nach Menge, Ursachen und Verkaufszahlen, getrennt nach Holzarten, Sortimenten und Waldeigen-tumsarten, zu erheben. Meldepflichtig sind nach dem Agrarstatistikgesetz die jeweiligen Erzeu-gerbetriebe. In Bayern erfolgt die Erhebung, auf Basis eines freiwilligen Teilnehmerkreises, zentral durch die LWF. Die LWF meldet die erhobenen Daten an das statistische Landesamt weiter.

Waldbesitzerbefragungen

Im Rahmen der forstlichen Beratung werden nicht alle Waldbesitzer erreicht. Im Allgemeinen sind es eher die aktiven Waldbesitzer die sich beraten lassen, i.d.R. von dem forstlichen Zusam-menschluss und / oder dem Revierleiter. Befragungen von Waldbesitzern sollen Hinweise für die Verbesserung der Beratung und Erreichbarkeit von Waldbesitzern sowie zur Wirksamkeit forstpolitischer Maßnahmen (z.B. Förderung) liefern.

Waldbesitzstrukturen

Die genaue Zahl der Waldbesitzer in Bayern ist nicht bekannt, sie liegt zwischen 500.000 und 700.000 je nach der gewählten Bezugsgröße. Ähnlich verhält es sich mit den Besitzstrukturen. Mit der Anhebung der statistischen Erfassungsgrenzen 1997 für Forstbetriebe auf 10 ha Waldfläche und für landwirtschaftliche Betriebe auf 2 ha landwirtschaftliche Nutzfläche wurden viele bisher auskunftspflichtige kleinere Betriebe von Erhebung befreit. Dadurch liegen wenige Informationen über Forstbetriebe unter 10 ha und Landwirtschaftliche Betriebe unter 2 ha vor.

FORIS WPK

Das Forstliche Rechnungswesen und Informationssystem dient der Förderabwicklung der Forstverwaltung.