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Die Rosskastanie
Aesculus hippocastanum L.
Deutsch auch "weiße" oder "gemeine" Rosskastanie; Englisch: horse chestnut
Baumarten-Steckbrief Rosskastanie
Baum des Jahres 2005
Systematik:
| Ordnung |
Sapindales = Seifenbaumartige |
| Familie |
Sapindaceae = Seifenbaumgewächse |
| Unterfamilie |
Hippocastanoideae = Rosskastaniengewächse |
| Gattung |
Aesculus = Rosskastanien |
| Art |
Aesculus hippocastanum L. = gewöhnliche Rosskastanie |

Handförmig gefingertes Blatt der Rosskastanie. (Quelle: Riedmiller, LWF)
Der Gesandte Ferdinand L, Ghiselin de Bousbecque, vermittelte 1561 von Konstantinopel aus die ersten Kastanien nach Prag. Der bekannte belgische Botaniker Carolus Clusius säte Rosskastanien kurze Zeit später in Wien mit Erfolg aus. Das ist der eigentliche Beginn der Erfolgsgeschichte der Rosskastanie in Mitteleuropa. Carolus Clusius verfasste 1576 die erste wissenschaftliche Beschreibung der Rosskastanie. Scheinbar rührt der deutsche Name von der Meinung aus dieser Zeit her, dass die Rosskastanien in Kleinasien als Heilmittel für Pferde eingesetzt wurden. Bis ins 19. Jh. dachte man, die Rosskastanie käme nur aus Kleinasien. Erst Ende des 19. Jh. wurden zahlreiche Vorkommen der Rosskastanie auf dem Balkan nachgewiesen. In den dortigen Gebirgen ist die Rosskastanie auf nährstoffreichen und tiefgründigen Böden mit Silberlinde, Hainbuche, Walnuss, Hopfenbuche und verschiedenen sommergrünen Eichenarten vergesellschaftet.
Weiterführende Informationen zur Thema Rosskastanie
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