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StMELFLWF → Der Bergahorn - LWF-Wissen 62
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Beiträge zum Bergahorn - LWF-Wissen 62

Der Bergahorn ist ein Laubbaum des Berg-Mischwaldes in den Mittelgebirgen und im Alpenraum

Bergahorn in LWF-Wissen 62 LWF-Wissen 62: Beiträge zum Bergahorn

Der Bergahorn - eine sehr schöne und in jeder Hinsicht wertvolle Baumart, die die Ausrufung zum Baum des Jahres 2009 in jeder Hinsicht verdient hat. Als Höchstalter erreicht der Bergahorn 500 Jahre, dabei Stammdurchmesser von über einem Meter sind keine Seltenheit.
Es gibt wohl neben dem Bergahorn nur wenige Nadel- und keine anderen heimischen Laubbaumarten, die mit zunehmender Höhenlage immer schöner und strotzender in Erscheinung treten. Der Bergahorn (Acer pseudoplatanus L.) macht geradezu den Eindruck, als würde es ihm bei Kälte besonders gut gehen und er kann höher steigen als die meisten anderen Laubbäume - daher der Name Bergahorn. Besonders wohl fühlt sich der Bergahorn an Steilhängen, auf Geröllhalden und in feuchten Tälern, dies sind die sogenannten die Ahorn/Eschen-Schluchtwälder.
Der Bergahorn wurde in Norddeutschland, England und Südskandinavien wurde seit dem 15. Jahrhundert eingebürgert und verbreitete sich von diesen Anpflanzungen aus selbst weiter.

Dieser Tagungsband enthält in kompetenten Beiträgen einen hervorragenden Überblick über die Besonderheiten, Vorzüge und Verwendungsmöglichkeiten der Baumart Bergahorn.

Der Bergahorn: Baum des Jahres 2009

 
Der Bergahorn - eine typische Mischwald-Baumart süd-mitteleuropäischer Bergwälder
Kleines Bild Die ökologischen Reaktionsnormen und Strategien des Bergahorns werden dargestellt, die seine Präsenz als Mischbaumart in Sukzessionsstadien von Buchenwäldern und in polydominanten, an Edellaubbäumen reichen Schlusswäldern auf spezifischen, für die Buche weniger günstigen Standorten erklären. Das Areal des Bergahorns spiegelt die Verbreitung einer nemoralen Breitlaubwaldart mit Schwerpunkt in süd-mitteleuropäischen Bergmischwäldern wider, wobei er im nördlichen Zentralbis Westeuropa eine Ausbreitungstendenz im Tiefland aufweist. weiter »
 
Der Bergahorn im Bergmischwald - unübertroffen in seinem Verjüngungspotential
Kleines Bild Der Bergahorn (Acer pseudoplatanus) gehört neben Buche (Fagus sylvatica), Tanne (Abies alba) und Fichte (Picea abies) zu den wichtigsten Baumarten im Bergmischwald. Nachdem er im Alter nicht so dominant ist wie die anderen Baumarten, verfolgt er die Strategie einer effektiven Verjüngung, um im Bergwald eine Rolle spielen zu können. weiter »
 
Überflutungstoleranz des Bergahorns - ein Überblick zum derzeitigen Kenntnisstand
Kleines Bild Der Bergahorn hat lediglich eine mäßige Überflutungstoleranz. Für Standorte, auf denen länger andauernde Überschwemmungen nicht ausgeschlossen sind,eignet er sich nicht. Massive Schädigungen bis hin zu Ausfällen sind dort sehr wahrscheinlich. In nur kurzzeitig überfluteten Bereichen der Au hat der Bergahorn ein hohes Wuchspotential. Allerdings muss auch dort mit wertmindernden Schäden nach extremen Hochwasserereignissen gerechnet werden. weiter »
 
Pilzkrankheiten an Bergahorn
Kleines Bild Die Wahl des Bergahorns zum Baum des Jahres 2009 fokussiert besondere Aufmerksamkeit auf die verbreitete und geschätzte Baumart. Der folgende Beitrag behandelt die von Pilzen verursachten Baumkrankheiten an Bergahorn. Unterschieden nach dem Ort des Auftretens werden Blatt- und Rindenkrankheiten sowie am Stamm und an den Wurzeln auftretende Pilze erörtert, die entweder eine besondere Auffälligkeit oder ein erwähnenswertes Schadpotential besitzen. weiter »
 
Bergahorn - Aspekte zum Vermehrungsgut
Kleines Bild Neben Standortswahl und Pflege ist bei Bergahorn die Herkunft des Vermehrungsgutes ein entscheidender Erfolgsfaktor für den Anbau. Die Baumart unterliegt daher den Bestimmungen des Forstvermehrungsgutgesetzes. Für Bergahorn wurden in Deutschland elf Herkunftsgebiete ausgewiesen. In Bayern sind 355 Hektar (reduzierte Fläche) sowie drei Samenplantagen zur Ernte zugelassen. weiter »
 
Ahorne (Acer) � die "Zuckerbäume"
Kleines Bild Die heimischen Ahornarten sind reich an Kohlehydraten, jedoch für eine kommerzielle Sirupgewinnung nicht ausreichend ergiebig.Weltmarktführer ist Kanada. Der hohe Anteil an Saccharose prädestiniert den Ahornsirup zu einem gesunden, idealen Lebensmittel für Back- und Süßwaren. weiter »
 
Der Bergahorn in Volksglauben und Geschichte
Kleines Bild Unsere Vorfahren zählten den Bergahorn zu den �heiteren� Bäumen. Für die Kelten symbolisierte das weiße Holz eine besondere innere Reinheit. Bei den Griechen war der Bergahorn dem Kriegsgott Ares geweiht. Der botanische Gattungsname Acer ist lateinisch und heißt übersetzt spitz, scharf. Das Wort bezieht sich auf die spitzen Blätter. weiter »