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StMELFLWF → Beiträge zur Sandbirke - LWF-Wissen 28
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Beiträge zur Sandbirke - LWF-Wissen 28

Ein reproduktiver Pionier

LWF - Wissen 28: Beiträge zur Sandbirke LWF - Wissen 28: Beiträge zur Sandbirke

Im frühen Monat Mai, der Zeit des schönsten Anblickes der Birke mit ihrem frischen Grün, luden die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft ins Stiftsland zu einer Tagung über den Baum des Jahres ein.
Die nördliche Oberpfalz war mit Bedacht für diese Veranstaltung gewählt worden. Mit ihren Teich- und Moorflächen - umgeben von Kiefern-Fichten- Birkenwäldern - erinnert diese schwermütig-heitere Landschaft an nordische Länder, wo die Birke eine der Hauptbaumarten ist. Wie im Norden kommen Sand- und Moorbirke auch in der Oberpfalz häufig vor. Bis vor einigen Jahrzehnten war im Raum Weiden sogar noch die Zwergbirke als Relikt der Eiszeit vertreten.

Die Sandbirke: Baum des Jahres 2000

 


 
Die Rolle der Birken in einheimischen Pflanzengesellschaften
Kleines Bild Von den vier heimischen Birken-Arten sind die Niedrige (Betula humilis) und die Zwerg-Birke (Betula nana) von besonderem naturschutzfachlichen Interesse (OBERDORFER 1964; BRAUN u. QUINGER 1998). Im Mittelpunkt dieser Betrachtung stehen jedoch die in Bayern weit verbreiteten baumwüchsigen Birken, Sand- (Betula pendula) und Moorbirke (B. pubescens agg.). weiter »
 
Birke - Vermehrungskünstler und Überlebensstratege
Kleines Bild Birken sind - wie Weiden - die Überlebens- und Anpassungsspezialisten unserer heimischen Baumarten: Sie leiteten die Wiederbewaldung Mitteleuropas nach der Eiszeit ein, wurden aber später von der Konkurrenz anderer Waldbaumarten auf nährstoffarme, saure bzw. trockene Standorte verdrängt. weiter »
 
Ökologische Bedeutung der Birke für die einheimische Tierwelt
Kleines Bild Die beiden einheimischen, baumförmigen Birkenarten, die Sandbirke (Betula pendula) und die Moorbirke (Betula pubescens), sind durch ihre schwarz-weiße Rindenfärbung, durch das Hellgrün des Blattaustriebs im Frühjahr und ihre zierliche Verzweigung landschaftsästhetische Baumarten. weiter »
 
Pilze an Birke
Kleines Bild Mit der Sandbirke hat man im Jahr 2000 eine der Baumarten zum Baum des Jahres gekürt, bei der allein die pilzkundliche Betrachtung einen ganzen Band füllen könnte. Tatsächlich wächst an und bei Birken eine enorme Fülle von Pilzen, darunter sogar einige, die nicht nur als Pilz an sich, sondern auch in ihrer Bindung an diesen Baum durchaus populär geworden sind. weiter »
 
Die Rolle der Birke im Waldbau - Die Sandbirke in Bayern
Kleines Bild Die Rolle, welche eine Baumart im Wald und im Waldbau inne hat, ist von einer Vielzahl von zum Teil auch sehr unterschiedlicher Faktoren abhängig. An vorderster Stelle dieser Einflussfaktoren sind sicherlich Verbreitung und Häufigkeit sowie die Wertleistung zu nennen. weiter »
 
Anbauversuche mit fremdländischen Birken
Kleines Bild Mit nur etwa 30 Baumarten ist die mitteleuropäische Flora arm an Baumarten. Zur Bereicherung des Artenspektrums wurde im 19. Jahrhundert begonnen, fremdländische Baumarten einzuführen. Die meisten von ihnen wurden in Arboreten, botanischen und privaten Gärten aus Liebhaberei des Besitzers gesammelt. weiter »
 
Die Birke als Klangholz
Kleines Bild Unter Klangholz versteht man üblicherweise ausgesuchtes Fichten- (Tannen-) und Ahornholz, wie es bei der Herstellung von Klavieren, Zupf- und Streichinstrumenten verwendet wird. So dürfte es Erstaunen auslösen zu hören, dass aus akustischen wie mechanischen Gründen auch Qualitätsholz der Sandbirke im Musikinstrumentenbau gesucht ist, und zwar speziell für die 88 Hammerstiele der Klaviermechanik. weiter »
 
Die Birke - Symbol des Neubeginns
Kleines Bild Was für die Deutschen die Linde darstellt, ist den Nord- und Osteuropäern die Birke: Baum der Liebe, des Lebens und des Glücks. Ihre überragende symbolische Bedeutung jedoch liegt im Licht, im Frühjahr, im Neubeginn, weshalb der Maibaum, Sinnbild des Frühlingserwachens nach alter Tradition ein Birkenbäumchen ist. weiter »