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StMELFLWF → Waldpädagogik - Schule für junge Entdecker
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Waldpädagogik: Schule für junge Entdecker - LWF aktuell Nr. 75

in Zeiten weltweiter Krisen wird nach mehr Bildung als die große Chance für die Zukunft gerufen. In vielen bayerischen Umweltbildungseinrichtungen wird ein qualifiziertes Angebot zum Thema »Natur und Umwelt nachhaltig erleben« geboten, das Kinder, Schüler und Erwachsene dankbar annehmen. Mittlerweile gibt es auch eine Vielzahl beruflich qualifizierter Umweltbildner, die ein breites Spektrum von »Natur erleben« abdecken und die miteinander vernetzt sind.

Die Forstliche Bildungsarbeit (Waldpädagogik) ist im Waldgesetz für Bayern als Aufgabe der Forstbehörden festgeschrieben. Ziel ist es, den Menschen ein zutreffendes Bild vom Wald als Ökosystem, aber auch vom Wirtschaften im Wald und den vielfältigen Schutz- und Erholungswirkungen des Waldes zu vermitteln. Die Bayerische Forstverwaltung leistet mit ihren vielfältigen Angeboten an den waldpädagogischen Einrichtungen, die alle Träger des Qualitätssiegels »Umweltbildung.Bayern« sind, bereits sehr gute Arbeit. Das waldpädagogisch bedeutendste Standbein der Bayerischen Forstverwaltung sind die engagierten Förster, die regelmäßig qualitative Umweltbildung mit Schulklassen vor Ort durchführen. Ohne dieses Engagement wäre die forstliche Bildungsarbeit um ein ganzes Stück ärmer. Um die in der forstlichen Bildungarbeit tätigen Förster in diesem Aufgabenfeld zusätzlich zu stärken, gibt es seit 2007 das verwaltungsinterne »Waldpädagogik Zertifikat«, das in diesem Jahr von 14 Angehörigen der Bayerischen Forstverwaltung erlangt wurde. Das Zertifikat ermöglicht es der bayerischen Forstverwaltung, den hohen Anspruch an Umweltbildung zu erhalten und sogar zu steigern, um den Teilnehmern unserer Angebote im Sinne einer »Bildung für nachhaltige Entwicklung« ein möglichst umfassendes Walderlebnis bieten zu können.

Schwerpunkt - Waldpädagogik

 
Gemeinsam stark
Kleines Bild Netzwerke verbinden Menschen und Organisationen. Die Beziehungen können unterschiedlich stark sein und reichen von gelegentlicher Zusammenarbeit bis zu dauerhaften Partnerschaften. Jeder kann von den Stärken der anderen profitieren. Die Vorteile sind aber nicht ohne Aufwand zu haben. Der Aufbau und die Pflege von Netzwerken brauchen Zeit und Engagement. Im Folgenden schildern drei Walderlebniszentren ihre Erfahrungen mit Vernetzungspartnern. weiter »
 
Das bayerische Waldpädagogik-Zertifikat
Kleines Bild Die Forstchefkonferenz beschloss im Jahr 2007 die Einführung eines deutschlandweit einheitlichen Waldpädagogik-Zertifikats. Die seit 2008 in Bayern angebotenen, modular aufgebauten Lehrgänge der Staatlichen Führungsakademie sind ein wichtiger Schritt hin zu den »Staatlich geprüften Waldpädagogen/Innen« und entwickeln sich zunehmend zu Selbstläufern in der Forstverwaltung. 14 Waldpädagogen stellten sich 2009 als erste der Waldpädagogik-Zertifikatsprüfung und erhielten das Zertifikat. Nun soll es auch Waldbesitzern zugänglich gemacht werden. weiter »
 
Das Waldpädagogik-Netzwerk wird tragfähiger
Ein europäisches Waldpädagogik-Netzwerk unterstützt die Umsetzung von Umweltbildungs- und Informationsmaßnahmen innerhalb des EU-Forstaktionsplanes. Es hat als »Subgroup Forest Pedagogics« des Forest Communicators Network (FCN) den Auftrag, geeignete Maßnahmen zur Förderung der Waldpädagogik zu entwickeln. Gemäß Beschluss der deutschen Forstchefkonferenz von 2007 wirkt auch Bayern und die bayerische Waldpödagogik in dieser Arbeitsgruppe mit, an der sich derzeit Vertreter aus zwölf europäischen Staaten beteiligen. weiter »
 
Wert, Wertschöpfung und Nachhaltigkeit
Kleines Bild Es ist ein kluger Schachzug, der Natur Wertschätzung entgegen zu bringen. Denn wenn etwas wertvoll ist, geht man vorsichtig und bedachtsam damit um. Nachhaltigkeit ist dauerhafte Wertschöpfung aus einer wertvollen Welt. Diese Überzeugung steht auch hinter dem Thema der bayerischen Woche des Waldes 2010: »Wertschöpfung im Wald«. weiter »
 
Geocaching in der Waldpädagogik
Kleines Bild Moderne Arbeitsmittel wie Laptop, Handy und GPS sind schon längst Standard in der forstlichen Arbeitswelt. Aber leider sind die Förster in den Augen der Öffentlichkeit noch immer die Personen, die mit Hund und Gewehr durch den Wald laufen. Um diesem öffentlichen Bild entgegenzutreten, könnten und sollten moderne Geräte auch für die Umweltbildung bzw. Waldpädagogik eingesetzt werden. Einen interessanten und auch schon erprobten Ansatz bietet das »Geocaching«. weiter »
 
Lehrer und Förster Hand in Hand
Kleines Bild Die Umstrukturierung zum achtstufigen Gymnasium (G8) in Bayern ist abgeschlossen. Die in der Oberstufe neu eingeführten und für alle Gymnasiasten verpflichtenden Projekt- und die Wissenschaftsseminare bieten der Forstverwaltung die Chance, Wald und Forstwirtschaft wieder verstärkt interessierten Jugendlichen nahezubringen. Ein Forschungsprojekt soll Möglichkeiten und Vorschläge aufzeigen, wie sich die Forstverwaltung fachlich in diese P- und W-Seminare einbringen kann. weiter »
 

Wald - Wissenschaft - Praxis

 
WKS-Witterungsreport und WKS-Bodenfeuchtemessungen
Kleines Bild Der November 2009 gehörte mit 2,4 Grad mehr als normal zu den drei wärmsten Novembern seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nach einem langen und feuchten Winter 2008/09 waren die Bodenwasserspeicher in Bayerns Wäldern zu Beginn der Vegetationszeit 2009 gut gefüllt. Auch im Sommer gab es kaum Wassermangel. weiter »
 
2009 - trotz des kalten Winters zu warm
Kleines Bild Wie schon 2008 war auch das Jahr 2009 wärmer als normal. Zwar waren die Wintermonate von Januar bis März vergleichsweise kalt, doch schon der zu warme »Rekord«-April hob wieder den Schnitt. Von Mai bis Juli sorgte eine warme, aber auch wechselhafte Witterung für gutes Pflanzenwachstum. Lokal verursachten heftige Unwetter allerdings Schäden an der Vegetation. Im August setzte unter Hochdruckeinfluss wieder warm-trockene Witterung ein. Sie ging im September in einen klassischen »Altweibersommer« über, der bis in die erste Oktoberwoche anhielt. Dann ging es schnell: Schon die zweite Oktoberwoche brachte mit kühl-feuchter Witterung den ersten Schnee. Nass blieb es im November, aber mit +2,4 Grad über Normal auch ungewöhnlich mild. Der Dezember begann kühl-feucht, nach dem 3. Advent sanken die Temperaturen und es schneite bis in die Niederungen. Um Weihnachten setzte wieder Tauwetter ein. weiter »
 
Eichenfraßgesellschaft 2009/2010
Kleines Bild Die warm-trockenen Regionen Unter- und Mittelfrankens sind klassische Massenvermehrungsgebiete von Eichenschädlingen. 2009 kam es mit dem kombinierten Auftreten von Eichenwickler, Eichenprozessionsspinner und Eichenmehltau zu einer neuen Situation, deren Auswirkungen auf die Bestände schwer einzuschätzen ist. weiter »
 
Gepflegte Wälder für gepflegte Seelen?
Kleines Bild Ein Spaziergang im Wald ermöglicht ein Abschalten von alltäglichen Sorgen und Stress. Verglichen mit städtischer Umwelt wurde diese Erkenntnis vielfach belegt. Welcher Wald aber wirkt wie? Ein Vergleich der Wirkung unterschiedlich bewirtschafteter Wälder ermöglicht spezifische Maßnahmen für die Gestaltung von Wäldern, die das psychische Wohlbefinden unterstützen. weiter »
 
Energiewälder zum Trinkwasserschutz
Kleines Bild Die Gemeinde Kaufering bei Landsberg am Lech geht, unterstützt vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck, neue Wege. In ihrem Konzept »Nachhaltige Klimaanpassung Markt Kaufering« plant die Marktgemeinde neben der Anlage von Klimaschutzwäldern und der Wiederaufnahme der alten Mittelwald-Bewirtschaftung am Lech auch die Begründung von Energiewäldern zur Hackschnitzelerzeugung im Trinkwasserschutzgebiet der Gemeinde. weiter »

Kurz & Bündig

 
Nachrichten und Veranstaltungen
Kleines Bild aus dem Zentrum Wald-Forst-Holz weiter »