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Holzlogistik - Branche in voller Fahrt
Bereits am Beginn der Holzerntekette gilt es schon Rationalisierungspotenziale auszunutzen. Die forstlichen Selbsthilfegruppen, die örtlichen Waldbesitzervereinigungen und Forstbetriebsgemeinschaften, mussten sich seit der Forstreform vielfach neu orientieren und neu organisieren. Vor allem bei der Bereitstellung des Holzes haben so manche forstlichen Zusammenschlüsse noch das eine oder andere Hindernis aus dem Weg zu räumen. Es gilt, Organisationsstrukturen und Geschäftsprozesse laufend zu optimieren. Der hohe Holzeinschlag stellt die Logistik-Branche vor neue Herausforderungen, muss doch wesentlich mehr Holz aus dem Wald abgefahren werden als früher. Gerade im Kleinprivatwald ist die Situation häufig noch ungünstig: Schlechte Wege, ungenaue Karten oder verstreut gelagertes Holz in kleinen Mengen.
Gute Logistik spart bares Geld. Immer noch sind Zeit- und Geldaufwand für das Aufsuchen und den Abtransport des Holzes zu hoch. Ein satellitengestütztes länderübergreifendes Logistikprojekt (NavLog) wird ein Tor zu einer effizienteren Rundholzlogistik aufstoßen. Betriebsübergreifende Tourenplanung für Holztransporte wird teure Leerfahrten reduzieren. Geringerer Treibstoffverbrauch bedeutet aber auch weniger Abgase, was wiederum dem Umwelt- und Klimaschutz zugute kommt. Da passt es auch, dass der Holztransport auf der Schiene wieder ins Rollen kommt. Mit kleinen, Daten speichernden Sendern, sogenannten Transpondern, bestückte Stämme verbessern den Warenfluss entlang der Holzerntekette. Diese weisen als automatisches Identifikationssystem neue Wege für einen lückenlosen Herkunftsnachweis von Holzprodukten, wie er zunehmend von den Verbrauchern gefordert wird.
Schwerpunkt
Logistik in der Forst- und Holzwirtschaft
Logistik ist heute ein entscheidender Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Nachdem das Rationalisierungspotential
in den Fertigungsbereichen der meisten Branchen weitgehend ausgeschöpft ist, gibt es in der Logistik noch vieles
zu optimieren. Dies gilt insbesondere auch für die Forst- und Holzwirtschaft, die sich zunehmend auf einem globalisierten
Holzmarkt behaupten muss. Ein schneller und fehlerfreier Datenfluss über Verkaufs- und Transportvorgänge ist ebenso wichtig
wie eine intelligente, softwaregestützte Tourenplanung mit innovativen Transportsystemen. Neben diesen technischen Lösungen
ist jedoch das partnerschaftliche und vertrauensvolle Miteinander aller Beteiligten der Wertschöpfungskette Holz eine wesentliche
Voraussetzung für den unternehmerischen Erfolg.
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Rundholzmarkierung mit Transpondern
Der Begriff RFID (Radio Frequency Identification) wird zunehmend im Zusammenhang mit der Optimierung von Logistikprozessen
verwendet. Waren können mittels auf Transpondern gespeicherten Nummern in den Logistikketten eindeutig identifiziert
werden. Dies ermöglicht einen Überblick darüber, welche Waren sich zu welcher Zeit an welchem Ort befinden. Ein transparenter
Informationsfluss vereinfacht so die Steuerung des Materialflusses. RFID steht dabei in Konkurrenz zu anderen Identifikationssystemen
wie z.B. den Strichcodes. Die Vorteile gegenüber diesen optischen Systemen liegen in der berührungslosen Datenübertragung
ohne direkten Sichtkontakt und in der Möglichkeit der Pulk-Erfassung.
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Auto-ID-Systeme in Forst- und Holzwirtschaft
Der Lehrstuhl für Forstliche Arbeitswissenschaft und Angewandte Informatik der TU München untersucht den Einsatz von UHFTranspondern
zur Markierung von Buchenstammholz. Besonderes Augenmerk liegt auf der Auslesung der Transponder bei der
Holzanfuhr im Werk. Die automatische Erfassung der Transpondernummern soll die aufwendigen Stichprobenkontrollen ersetzen.
Mit der Fortsetzung der Identifikation eines jeden Stammes im weiteren Bearbeitungsprozess soll ein Herkunftsnachweis
im Sinne der »Chain of Custody« getestet werden, von der sich die Holzindustrie Wettbewerbsvorteile erhofft. Die Wiederverwendung
der Transponder in einem Mehrwegsystem wird geprüft.
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Wichtige Informationen zu NavLog
Das länderübergreifende Logistik-Projekt >NavLog< ist in Bayern gestartet. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
koordiniert im bayerischen Privat- und Körperschaftswald die Erfassung der Wegemerkmale, die für die Befahrbarkeit mit
schweren LKW von Bedeutung sind. Die Ämter für Landwirtschaft und Forsten werten in den Sommermonaten die Forstwege
entsprechend ein. Ein Jahr später soll der navigierbare Forstwegedatensatz fertig sein, um z.B. bei den forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen
eingesetzt zu werden. Ein Beirat aus Mitgliedern der Verbände und Vereinigungen begleitet das Vorhaben.
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Mehr Effizienz im Rundholztransport
In den letzten Jahren stieg die Kostenbelastung der Rundholzspeditionen deutlich an. Treibstoffkosten machen bei ihnen häufig
schon ein Drittel der gesamten Betriebskosten aus. Die Änderungen der Lenk- und Ruhezeitbestimmungen führten ebenfalls
zu deutlichen Kostensteigerungen. Die Speditionen beklagen einen massiven Mangel an gut ausgebildeten Fahrern. Im Holztransportgewerbe
liegen Leerfahrtanteile häufig bei nahezu 50 Prozent. All dies bedingt Kostensteigerungen, denen mittels
Maßnahmen auf Betriebsebene allerdings auch wirksam begegnet werden kann. In einem Projekt am Lehrstuhl für Forstliche
Arbeitswissenschaft der TU München werden nun Einsparpotentiale abgeschätzt, die sich aus einer betriebsübergreifenden
Tourenplanung ergeben können.
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Holz sicher transportieren
Ein über Jahre bestehendes Problem für die Holztransportunternehmer war die Rechtsunsicherheit bei der Ladungssicherung
von Rundholz. Seit Oktober 2006 gibt es für den Transport von Rohholz Empfehlungen zur Ladungssicherung. Ein Jahr nach Einführung
der Verladeempfehlungen zieht die Bundesvereinigung des Holztransportgewerbes (BdHG) eine positive Zwischenbilanz.
Die für die Holztransporteure und Kontrollorgane gleichermaßen praktikablen Empfehlungen sorgten bereits im ersten
Jahr für einen massiven Rückgang der Bußgeldverfahren.
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Entwicklungen für den Rundholztransport
Kostensparende technische Innovationen haben in der Bereitstellungskette vom Wald zum Werk bisher vor allem in der Holzernte
Einzug gehalten. In den letzten Jahren hat sich jedoch das Transportwesen weiterentwickelt. Welche Vorteile besitzen Kurzholzzüge
und Trailersysteme? Was steckt in neuen Transportkonzepten mit innovativen Containeraufbauten, ausgeklügelten
Rungen- und Palettensystemen? Welche Möglichkeiten bieten Rückfrachten, um Leerfahrten zu vermeiden? Die Rundholzlogistik
gibt mit neuen Entwicklungen in der Fahrzeugtechnologie und alternativen Transportkombinationen interessante Antworten
für eine Kostenreduktion.
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Grünes Signal für den Bahntransport
Nach offiziellen Statistiken wurden im Jahr 2006 in Bayern 1,75 Millionen Tonnen Holz und Holzprodukte im Rahmen von Bahntransporten
umgeschlagen. Dies entspricht etwa 18 Prozent des gesamtdeutschen Holztransports mit der Bahn. Zwischen den
Jahren 2005 und 2007 war in Bayern eine deutliche Zunahme des Holztransports auf der Schiene zu beobachten. Die bayerische
wie auch die deutsche Holzindustrie berücksichtigen in ihren Logistikkonzepten in zunehmendem Maße die Eisenbahn als
attraktive Möglichkeit des Holztransportes. Die Signale für einen weiteren Ausbau des Holztransports auf der Schiene stehen
auf Grün.
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Klug analysieren, dann Mehrwert realisieren
Eigentlich ist das Programm HOLZERNTE ein richtiger Klassiker: Seit 1997 wird es in der Praxis eingesetzt und dient als wertvolle
Entscheidungshilfe für Holzernte und Holzvermarktung. In Bayern schaffte es bisher den Durchbruch nicht. In der früheren
Staatsforstverwaltung fehlten für das Programm die technischen Voraussetzungen. Daher wurde es auch in der Beratung wenig
beachtet. Dennoch ist es ein hervorragendes Instrument, um erntekostenfreie Erlöse einschätzen zu können. In der Version
HOLZERNTE 7.1 liefert es inzwischen auch Zahlen für die Bereitstellung von Energieholz.
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Holzaufnahme im BaySF-Logistik-Prozess
Die Holztransportlogistik bei den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) ist darauf ausgerichtet, einen möglichst hohen Anteil aus
der forstbetriebsübergreifenden Holzvermarktung frei Werk auszuliefern. Seit September 2006 organisiert eine zentrale Funktionseinheit
den Holztransport. Zur Überwachung der Holzbewegungen und zur Erhebung von Kontrollmaßen zum Werkseingangsmaß
wird dort seit April 2007 das System sScale der Firma Dralle A/S eingesetzt. sScale kann im Vorbeifahren umfangreiches
und exaktes Datenmaterial von zur Disposition freigegebenen Holzpoltern liefern.
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Der RAL-zertifizierte Forstunternehmer
Die Nachfrage nach Holz steigt nach wie vor. Effiziente Ressourcennutzung, Erschließung zusätzlicher Potentiale und Optimierung
der Logistikkette sind einige der aktuellen Fragestellungen, mit denen sich Praxis und Wissenschaft zur Zeit beschäftigen.
Das RAL-Gütezeichen der Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege setzt wichtige Qualitätsstandards - zum Vorteil für
Wald, Waldbesitzer und Forstunternehmer.
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Optimierung der Wertschöpfungskette Holz
Im Durchschnitt 70 Tage benötigt der »herkömmliche« Datenaustausch vom Holzpolter im Wald bis zum Datenrücklauf vom Werk
zurück zur Waldbesitzervereinigung. Viel zu lange, wenn man bedenkt, dass für einen intelligenten Datentransfer nur ein Bruchteil
dieser Zeitspanne erforderlich ist. Der elektronische Datenaustausch ist ein wichtiges Werkzeug, um die kleinstrukturierte
Forst- und Holzwirtschaft in einem globalisierten Holzhandel wettbewerbsfähig zu halten. Davon profitieren gerade auch Kleinprivatwaldbesitzer.
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ELDAT 2.0 jetzt online verfügbar
Nach einer intensiven Vorbereitungsphase wurde die umfangreiche Revision des ELDAT-Standards (Elektronischer Datenaustausch
Holzdaten) in der neuen Version 2.0 jetzt veröffentlicht. ELDAT ist die bundesweit geltende Datenschnittstelle, die dazu
dient, Informationen, die zwischen den mit Holz handelnden Partnern versendet werden, zu standardisieren und einer elektronischen
Datenverarbeitung zugänglich zu machen. Bevor sich Forst- und Holzwirtschaft auf den ELDAT-Standard einigten, wurden
die Daten überwiegend in Papierform oder über individuell abgestimmte EDV-Schnittstellen ausgetauscht.
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Geschäftsprozesse besser steuern
Ungünstige strukturelle Bedingungen im Klein- und Kleinstprivatwald, hohe Preisschwankungen auf den Holzmärkten sowie die
zunehmende Konkurrenz forstlicher Dienstleister: Diesen und vielen anderen schwierigen Situationen haben sich die über 140
forstlichen Zusammenschlüsse (FZuS) in Bayern ständig zu stellen. Die optimale Gestaltung der Geschäftsprozesse liefert einen
wichtigen Schlüssel zur erfolgreichen Unternehmensführung. Hier setzt das Forschungsprojekt »Holzmobilisierung und Logistik
« der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) an. Mit Unterstützung der LWF wollen die Waldbesitzervereinigungen
und Forstbetriebsgemeinschaften den Ablauf ihrer Geschäftsprozesse verbessern, um so den Herausforderungen
besser begegnen zu können.
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Waldforschung aktuell
Wissenstransfer erleben - ein Amerikaner in Freising
Peter Kolb ist Associate Professor für Forstökologie und -management an der Universität
von Montana. Zur Zeit ist er für sechs Monate als Fulbright-Stipendiat an der
Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in Freising. Er möchte sich
einen Überblick über die Forstwirtschaft in Bayern, speziell im Bergwald, im Vergleich
zu den waldbaulichen Methoden in den USA verschaffen. Waldforschung aktuell befragte
Peter Kolb über seine Eindrücke und Erfahrungen in Bayern.
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Regionaler Waldbesitzertag in Kempten
Circa 2.000 Besucher kamen am 19. April zum ersten Regionalen Waldbesitzertag in
Kempten. Das Konzept der Veranstaltung, mit einer Mischung aus Vorträgen, Informationsständen
und einem Theaterstück Waldbesitzer zu informieren, war erfolgreich.
Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse, viele Besucher hatten lange Anreisen
auf sich genommen. Fazit: Der Auftakt der Veranstaltungsreihe ist bestens
gelungen.
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Wald - Wissenschaft - Praxis
Stürmisch und winterlich ins Frühjahr
Mit einem Auf und Ab der Temperaturen, Schauern bis hin zu Graupelgewittern und Schneegestöber machte der April seinem
Namen aller Ehre - kein Vergleich zu dem Ausnahme-April des letzten Jahres mit hohen Temperaturen, viel Sonnenschein und
ohne nennenswerten Niederschlag. Schon der März war überdurchschnittlich nass und bescherte uns noch einen kräftigen Spätwintereinbruch,
während die Temperatur wie schon im April dem langjährigen Mittel entsprach.
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Viel Bewegung im Bodenwasser
Der Frühling zeigte sich diese Jahr wechselhaft, aber insgesamt sehr feucht, so dass der Boden immer wieder Wasser speichern
konnte. Dazwischen gab es aber auch Schönwetterperioden mit relativ hohen Temperaturen, entsprechend viel Wasser verbrauchten
die Bäume. Es hat sich also einiges getan an der Wasserfront. Aber am Ende galt dann doch: Es ist alles im Lot mit der
Wasserversorgung unserer Wälder in diesem Frühjahr.
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Robuste Amerikanerin
Die Douglasie wird in Bayern seit über 100 Jahren angebaut. Der aus Nordamerika stammende Nadelbaum ist unseren heimischen
Laub- und Nadelbäumen, auch der Fichte, an Wuchskraft weit überlegen. Er ist weniger sturmgefährdet als die Fichte und
widerstandsfähiger gegen Borkenkäfer. Die Klimaerwärmung erfordert allein im Privat- und Körperschaftswald den Umbau von
260.000 Hektar Wald. Dazu kann die Douglasie einen wichtigen Beitrag liefern.
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Die Douglasie: Eine wirtschaftlich lohnende Baumart
Die Douglasie ist weltweit eines der wichtigsten Nutzhölzer. Zu verdanken hat sie diese wirtschaftliche Stellung vor allem ihrer
hohen Wuchsleistung verbunden mit hervorragenden Holzeigenschaften. Etwas »verweichlicht« und empfindlich im »Kleinkindalter
« wächst sie im Laufe der Jahre zu einer Baumart mit einem relativ geringen Produktionsrisiko heran. Während in Frankreich
und in einzelnen Bundesländern wie Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg der Douglasienanbau beachtliche
Ausmaße erreicht hat, wird die Douglasie in Bayern bisher nur in sehr moderatem Umfang am Waldaufbau beteiligt.
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Haarige Angelegenheiten - Raupengespinste
Die gesundheitlichen und hygienischen Probleme, die das häufigere Auftreten des Eichenprozessionsspinners in den letzten Jahren
verursachte, führte vor allem im urbanen Bereich zur kritischen Beobachtung von Raupengespinsten an Bäumen und zu entsprechenden
Nachfragen. Nicht jedes Gespinst in Bäumen ist jedoch auf den Eichenprozessionsspinner zurückzuführen. Ganz
wichtig zur Differentialdiagnose ist in diesem Zusammenhang die Baumart, denn der Eichenprozessionsspinner tritt bei uns nur
an Stiel- und Traubeneiche auf. Meldungen von Gespinsten an anderen Baumarten sind sicher nicht auf den Eichenprozessionsspinner
zurückzuführen.
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Weltältester Baum in Schweden entdeckt
Wissenschaftler der Universität Umeå entdeckten im mittel- und nordschwedischen Bergland eine Ansammlung von etwa
20 über 8.000 Jahre alten Fichten. Darunter ist auch der neue »Rekordhalter« in der Riege der weltältesten Bäume. Er steht in
der Provinz Dalarna in Mittelschweden.
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Kurz & Bündig
Nachrichten
Eichenprozessionsspinner --- Artenschutz durch nachhaltige Nutzung --- Forstwissenschaftliche Tagung in Freiburg --- 124. Bayerisches Zentral-Landwirtschaftsfest --- »Ganz stark Holz!« auf der Landesgartenschau --- Holzhausbauerin wird Unternehmerin des Jahres --- ÖBf weist für 2007 Rekordbilanz aus --- Deutscher Journalistenpreis Forst & Holz 2009 --- Nächste Ausgabe: Wald und Wasser
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