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Im Wald für ein nachhaltiges Leben lernen
Angesichts der gegenwärtigen Probleme in einer globalisierten Welt zielt Bildung zunehmend darauf ab, Zusammenhänge zu erkennen, Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Umwelt abzuschätzen und sich für einen verantwortungsbewussten Umgang mit unserem Planeten einzusetzen. Waldpädagogik als Teil einer Bildung für nachhaltige Entwicklung kann viel beitragen zu einem klareren Umweltbewusstsein und Verständnis der Zusammenhänge in der Natur. Denn naturnahe Forstwirtschaft ist ein erprobtes Modell für den Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde. Sie lehrt, den Wald nicht nur um seiner selbst willen, sondern in unserem ureigenen Interesse zu schützen und pfleglich zu nutzen. Im Wald kann eine nachhaltige Denkweise hautnah erlebt und begriffen werden.
Waldpädagogik ist als Aufgabe der staatlichen Forstverwaltung im Waldgesetz für Bayern verankert. Sie wird in Zeiten intensiver Diskussion über Klimawandel und Biodiversität immer wichtiger. Welche Wege die Waldpädagogik vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen beschreitet, beleuchtet die neue Ausgabe der LWF aktuell in ihrem Schwerpunktthema "Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Schwerpunkt
Mein Handeln hat Konsequenzen
Forstliche Bildungsarbeit wird in Zeiten intensiver Diskussion über Klimawandel und Biodiversität immer wichtiger. Sie muss mithelfen,
dass gerade junge Menschen nicht nur Betroffenheit empfinden, sondern auf Wege geleitet werden, die Lösungen bieten.
Naturnahe Forstwirtschaft ist ein geeignetes Modell für den Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde. Waldpädagogik
als Teil einer Bildung für nachhaltige Entwicklung darf nicht bei der Vermittlung der Schönheit und des Wertes des Waldes
stehen bleiben. Sie muss den Wald auch als Lieferant unersetzlicher, immer wieder nachwachsender Rohstoffe herausstellen.
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Einfach Bildung für nachhaltige Entwicklung
Giambattista Vico, ein Philosoph der Renaissance, hat einmal gesagt »Wir können nur das verstehen, was wir selbst gemacht
haben.« Die Konstruktivisten sehen Vico als einen ihrer Ahnherren, und Konstruktivismus ist in der Pädagogik zur Zeit ziemlich >in<. - Also zeigen wir uns >en vogue< und knacken die Nuss »Bildung für nachhaltige Entwicklung« am Besten, indem wir uns
einen Gedankengang basteln, der zu ihr hinführt.
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Wald live.
Ganztagsangebote zur Schülerbetreuung nach dem Unterricht nehmen an allen Schulformen in Bayern zu. Die Bayerische Forstverwaltung
beteiligte sich mit dem Pilotprojekt »Wald live I« von 2005 bis 2008 an diesem Betreuungsangebot. Das Erleben der
Jahreszeiten, das Arbeiten und das Bewegen im Wald waren die Leitgedanken des Programms - reine Wissensvermittlung trat
in den Hintergrund. Die Erfahrungen waren insgesamt positiv. Nun soll mit »Wald live II« ein für die Altersgruppe 11 bis 14 Jahre
angepasstes Angebot erprobt werden.
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BNE im Waldpädagogischen Leitfaden
Nochmals deutlich erweitert wird der Ordner »Forstliche Bildungsarbeit - Waldpädagogischer Leitfaden nicht nur für Förster«.
Er erscheint im kommenden Jahr in siebenter Auflage. Wesentlichste Neuerung sind speziell auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung
(BNE) abgestimmte Aktivitäts- und Projektvorschläge. Zudem sind in der Neuauflage zwei neue Schwerpunktthemen,
Aktivitäten zur gezielten (schulischen) Vor- und Nachbereitung sowie eine Reihe zusätzlicher thematischer Angebote enthalten.
Erstmals steht der gesamte Inhalt auch auf CD zur Verfügung, die künftig Bestandteil jedes Leitfadens ist.
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Mit Robin Hood durch den Wald
Im Mai 2006 wurde der Jugendreport Natur 06 veröffentlicht. Er bescheinigt der Jugend wieder einmal mehr eine zunehmende
Distanz zur Natur. Der Natursoziologe Dr. Rainer Brämer befragte darin 12- bis 15-jährige Schüler und kam zu dem Schluss, dass
die Reizüberflutung in unserer hochtechnisierten Welt keinen Platz mehr für Naturerfahrungen lässt. Die forstliche Bildungsarbeit
hat sich dieser Herausforderung angenommen und zeigt neue Lösungswege auf, um die Schüler von den Bildschirmen
»loszueisen« - lebendiges Lernen in lebendiger Umwelt.
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Schüler als Auwald-Paten
Im Rahmen der Altmühl-Renaturierung wird ein mehrere Hektar großes Gebiet in der Gemeinde Graben in einen ursprünglichen
Auwald zurückgeführt. Um eine stärkere Teilnahme der Bevölkerung im Sinne der Agenda 21 zu erreichen, wurde auch die Treuchtlinger
Grundschule eingebunden. Im Sommer 2002 übergab der damalige bayerische Umweltminister Dr. Werner Schnappauf
die Patenschaft für das Auwaldgebiet >Graben< der Grundschule Treuchtlingen. Arten- und Biotopschutz, Öffentlichkeitsarbeit,
Hochwasserschutz, aber auch Pflanzungen und Pflegemaßnahmen standen von da an für Lehrer und Schüler auf dem Programm.
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Waldpädagogik setzt auf BNE
Nachhaltige Entwicklung - wenn das kein Thema für die Waldpädagogik ist - was dann? Bildung für nachhaltige Entwicklung
(BNE) steht für einen neuen, umfassenden Bildungsanspruch, der die bisherige Waldpädagogik herausfordert, ihr aber auch
Chancen bietet, zentrale Anliegen wirksamer zu vertreten. Waldpädagogik stärker auf BNE auszurichten, ist das Ziel eines von
der Bayerischen Forstverwaltung geförderten Forschungsprojektes an der FH Weihenstephan. Dabei entwickelten Theoretiker
und Praktiker verschiedenster Fachrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet Strategien und Aktivitätsvorschläge zur Umsetzung
von BNE in der waldpädagogischen Praxis.
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Lernpsychologie in der Waldpädagogik
Eine Waldpädagogik, die auf soliden Beinen stehen will, sollte sich auf ein lernpsychologisches Fundament gründen. Sie gewinnt
dadurch an theoretischem Überblick und empirischer Absicherung. Die sozial-kognitive Lerntheorie von Bandura als etablierter
theoretischer Rahmen mit einer Fülle an Forschungserkenntnissen ist ein Schatz, den man für die Waldpädagogik heben kann.
Selbstwirksamkeit und Modell-Lernen sind dabei zentrale Ansatzpunkte.
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Qualitätsentwicklung durch Qualifizierung
In langen Jahren erfolgreicher Arbeit hat sich die Waldpädagogik zu einem wesentlichen Teil der Umweltbildung weiterentwickelt.
Schon lange ist sie nicht mehr nur willkommener Ausflug in die Natur. Sie vereint bewusst verschiedene Lernfelder: Umweltbildung,
Bewegungspädagogik, Soziales Lernen und Allgemeine Pädagogik. Mehr und mehr entwickelt sie sich von der klassischen
Umweltbildung zu einer übergreifenden Bildungsarbeit, die Aspekte einer nachhaltigen globalen Entwicklung integriert.
Die Anbieter waldbezogener Bildungsprogramme müssen darauf professionell reagieren. Ein Weg dazu ist die Qualifikation der
Akteure.
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Das neue Walderlebniszentrum Regensburg
Nur wenige Autominuten von der Regensburger Altstadt entfernt und auch mit öffentlichen Linienbussen zu erreichen, ist das
neue »Walderlebniszentrum (=WEZ) Regensburg« künftig Ausgangpunkt für erlebnisorientierte Wald-Entdeckungstouren. Verwirklicht
wurde das Projekt mit Mitteln des Freistaates Bayern sowie der europäischen Gemeinschaftsinitiative für den ländlichen
Raum, »LEADER+«.
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WEZ Gramschatzer Wald
Als siebentes Walderlebniszentrum (WEZ) vervollständigt das WEZ Gramschatzer Wald das bestehende Netz der waldpädagogischen
Einrichtung der Bayerischen Forstverwaltung in Unterfranken. Wesentlicher Bestandteil des WEZ-Konzeptes ist es, über
die Kernaufgabe Waldpädagogik hinaus die Zusammenarbeit mit Partnern aus Forst- und Holzwirtschaft, Natur und Umwelt sowie
mit den umliegenden Gemeinden zu stärken. Damit wird neben der facettenreicheren Darstellung der Themen vor allem die
aktive Nutzung und die Identifikation mit der neugeschaffenen Einrichtung angestrebt.
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Erlebnisse in der Datenbank
In Bayern befinden sich mehr als 120 Lehr- und Erlebnispfade im Staatswald. Um das Angebot zu erfassen und zu evaluieren,
entwickelte die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft ein hierzu geeignetes Instrument. Zahlreiche Daten wurden
über Fragebögen zusammengetragen, in einer Datenbank gespeichert und zur Verfügung gestellt. Über integrierte Bewertungsschlüssel
werden dann aus objektiv erhobenen Informationen Bewertungen, die helfen, eventuelle Schwächen gezielt anzugehen.
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Neue waldpädagogische Praxishilfe unterstützt Lehrerfortbildungen
Lehrkräfte an Grundschulen sind eine wichtige Zielgruppe forstlicher Bildungsarbeit. Dies wird sowohl in der Richtlinie für forstliche
Bildungsarbeit dokumentiert als auch durch eine langjährige Tradition beliebter und qualitativ hochwertiger Lehrerfortbildungsangebote
der Bayerischen Forstverwaltung belegt. Die Projektgruppe Forstliche Bildungsarbeit hat nun eine neue Praxishilfe
erstellt. Sie enthält wertvolle Tipps zur Lehrerfortbildung und trägt zur Qualitätsverbesserung der waldpädagogischen
Bildungsangebote bei.
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Europanetzwerk Waldpädagogik
Europa steht nach den jüngsten Ost-Erweiterungen der EU vor neuen Herausforderungen. Im Prozess des Zusammenwachsens
können forstwirtschaftliche Belange und Interessen nur bei guter Kooperation und Kommunikation zwischen den Mitgliedsstaaten
optimal vertreten werden. Waldpädagogik ist nicht nur ein wichtiges und zukunftsweisendes, sondern in vielen Ländern
auch ein relativ neues oder noch nicht besetztes forstliches Arbeitsfeld. Der Wissenstransfer ist daher in der Waldpädagogik besonders
bedeutsam. Grundlage der Zusammenarbeit bildet der EU-Forstaktionsplan. Forstleute aus Deutschland und Österreich
riefen im Jahre 2004 eine Initiativgruppe ins Leben, die 2007 zum »Europanetzwerk Waldpädagogik« erweitert wurde.
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Wasser - das Umweltbildungsthema für 2008
Das Thema Wasser prägt im Jahr 2008 entscheidend die Umweltbildungslandschaft in Bayern. Alle großen Träger der Umweltbildung
machen mit Wasser-Aktionen auf den Wert unseres wichtigsten Grundnahrungsmittels aufmerksam. Die Bayerische
Forstverwaltung beginnt Ende Mai die Woche des Waldes mit dem Motto »Wald und Wasser - Schätze der Natur«. Bereits im
April begann die Kampagne »WasSerleben 2008«. Zeitlich abgestimmte große und kleine Aktionen rücken die Akteure der
Umweltbildung und Waldpädagogik auch selbst in das zentrale Interesse der Öffentlichkeit.
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Ich sehe was, was du nicht siehst
Wer eine Reise unternimmt, kommt oft bereichert zurück. Auch die Waldpädagogik kann außerhalb ihrer üblichen Grenzen sehr
Nützliches entdecken, das unter anderem hilft, den Ansprüchen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung besser gerecht zu
werden. Im Folgenden wird das Ergebnis eines Ausflugs in die Phänomenologie und in die Methodenkiste der Entwicklungszusammenarbeit
geschildert.
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Lieber Herr Förster, ...
»Danke für den schönen und interessanten Waldtag ...« - »Ich habe mich sehr gefreut, dass Sie so schön erklärt haben ...« - »Es
war einfach supertoll im Wald und ich habe viel gelernt ...« - Das sind nur einige kurze Ausschnitte aus Dankesschreiben von begeisterten
Kindern. Diese durften zusammen mit ihren Großeltern und mit Forstamtmann Axel-Roland Röhrig vom Amt für Landwirtschaft
und Forsten in Bad Neustadt einen interessanten und lehrreichen Nachmittag in der Rhön verbringen. Solche netten
Rückmeldungen sind der beste Beweis für gelungene Waldpädagogik.
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Waldforschung aktuell
Regionale Waldbesitzertage
In Bayern werden in naher Zukunft viele Waldflächen an die nächste Generation übergeben.
Die Mehrheit der neuen Waldbesitzer verfügt selbst immer seltener über die
Voraussetzungen, um ihren Waldbesitz effizient und mit Freude zu bewirtschaften.
Deshalb sollen regionale Waldbesitzertage vor Ort die neuen, aber auch alle bisherigen
Waldbesitzer informieren und unterstützen. Die Initiative aus dem Zentrum
Wald-Forst-Holz Weihenstephan wird von den örtlichen Ämtern für Landwirtschaft
und Forsten (ÄLF) in Zusammenarbeit mit den regionalen Verbänden organisiert und
von den verschiedenen Organisationen unterstützt. Mit Geräte- und Maschinenvorführungen,
Vorträgen, Ausstellungen und Exkursionen, aber auch mit einer »Commedia
dell Arte« wollen die Veranstalter das Thema Wald, Waldbesitz und Waldbewirtschaftung
positiv in die Öffentlichkeit tragen und rechnen mit großem Zulauf.
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Wald - Wissenschaft - Praxis
Zweiter milder Winter in Folge
Wie schon im vergangenen Jahr waren auch heuer die beiden letzten Wintermonate deutlich wärmer als normal. Gleichzeitig
fiel aber weniger Niederschlag, im Februar sogar nur circa die Hälfte der normalen Monatsmenge. Der Dezember entsprach dem
langjährigen Mittel von Temperatur und Niederschlag. Insgesamt war der Winter an den Waldklimastationen vom Niederschlag
her unterdurchschnittlich (-16 %) und zu warm (+1,9°).
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Milder Winter trocknet Waldböden nicht aus
In milden Wintern können immergrüne Bäume über ihre Spaltöffnungen zum Teil erhebliche Wassermengen verdunsten. Messungen
an den Waldklimastationen belegen dies auch für den Winter 2008. Im Oberboden gingen die Wasservorräte unter Fichte
deutlich zurück. Die feuchte Witterung im März brachte jedoch alles wieder ins Lot und schuf damit günstige Bedingungen
für die kommende Vegetationsperiode.
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LWF-Preisanalyse für Scheitholz
Bisher gab es für Bayern keine regionale Übersicht zu Scheitholzpreisen. Daher analysierte die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
erstmalig die Preise für ofenfertiges Scheitholz. Der Durchschnittspreis für einen Raummeter beträgt bei Laubhartholz
73,00 und bei Nadelholz 52,50 Euro. Niedrige Preise in der Oberpfalz und in Ober- und Mittelfranken und hohe Preise in
Oberbayern und Schwaben belegen ein deutliches Nordost-Südwest-Gefälle.
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Mondphasenholz
In der LWF aktuell 56/2007 baten wir unsere Leser, uns ihre Erfahrungen und ihre Meinungen zum Thema Mondholz mitzuteilen.
Wir haben die Meinungen geordnet und ausgewertet. Zu einem endgültigen und klaren Ergebnis sind wir leider nicht gekommen.
Dies war aber bei diesem Thema wohl auch nicht anders zu erwarten. Immerhin scheint es drei unterschiedliche Grundhaltungen
zu geben, die wir hier vorstellen.
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Der Wald als Hüter und Bewahrer von Kulturgütern
Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan brachte in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
eine Broschüre mit dem Titel »In Boden und Stein - Denkmäler im Wald« heraus. Darin werden historische Orte aus allen Jahrhunderten,
von Grabhügeln aus der Frühgeschichte und Glashütten aus der Barockzeit bis zu ganz modernen Relikten wie Kampfspuren
aus dem Zweiten Weltkrieg oder aufgelassene Eisenbahndämme, vorgestellt. Die Broschüre beschreibt aber auch die Störungen
und Gefährdungen, denen unsere Bodendenkmäler ausgeliefert sind. Sie gibt auch Hinweise zu ihrem wirkungsvollen
Schutz und sensiblem Umgang.
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Borkenkäfersuche mit GPS und GIS
Im Sommer färben sich die vom Borkenkäfer befallenen Fichtenkronen rot. Spätestens dann wird der Befall auch in schwierigen
Lagen sichtbar. Um eine weitere Ausbreitung des Käfers zu verhindern, müssen die Käfernester rasch aufgesucht und aufgearbeitet
werden. In einem geschlossenen Fichtenwald sind diese jedoch oft schwer zu lokalisieren. Mit einem einfachen Peilverfahren,
einer digitalen topographischen Karte und einem GPS-Empfänger werden die Standorte der Befallsherde schnell und genau
ermittelt. Besonders vorteilhaft ist dieses Verfahren in hügeligen und schwierigen Lagen, wie es ein Praxistest im Sommer
2007 gezeigt hat. Die Bohrmehlsuche im Frühjahr kann und darf jedoch dieses Verfahren nicht ersetzen.
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Kurz & Bündig
Nachrichten
Walnuss-Tagung in Veitshöchheim --- Miller für fairen Umgang mit Holzenergie --- Schnell wachsendes Holz vom Acker --- Mit DNA-Analyse dem Fischotter auf der Spur --- Gratulation --- Waldflurbereinigung auf neuen Wegen --- Tagung: Naturwaldreservate in Bayern --- Schwarzwildstrecke in Staatsjagden verdoppelt --- Bayern fördert wieder Biomasseheizwerke --- Forstschule Lohr ausgezeichnet --- Rasche Windwurfaufarbeitung notwendig --- Nächste Ausgabe:
Logistik bringt Holz auf den Weg
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