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Wald im Klimawandel - LWF aktuell 60
Klimaschutz und Klimawandel in Wald und Forstwirtschaft
Seit etwa Ausgabe von LWF-aktuell 55 berichten unsere Klimaexperten in jedem Heft über den zurückliegenden Witterungsverlauf auf den Waldklimastationen. Und die Überschriften der Beiträge künden vom Klimawandel:
"Juli 2006 schlägt alle Rekorde", "Nasser August", "Ungewöhnlich warmer September und Oktober", "Wärmster Herbst seit Beginn der Aufzeichnungen", "Ungewöhnlich milder Winter sorgte für frühen Vegetationsstart", "Ein April wie ein Sommer und ein Mai, der ins Wasser fiel". Das Wetter schlägt Kapriolen, wir stecken schon mitten drin im Klimawandel.
Klimawandel und Klimaerwärmung stehen im Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen, der Politik und natürlich auch der Medien.
Wald und Forstwirtschaft sind vom Klimawandel ganz besonders betroffen. Die Klimaveränderungen werden vielen Baumarten Probleme bereiten, sie werden zusehends unangepasster an ihre Umweltbedingungen. Es wird eine Hauptaufgabe sein, den Wald fit zu machen für den Klimawandel.
Schwerpunkt Wald im Klimawandel
Der Klimawandel - zu schnell für jeden Baum
Der jetzt offensichtliche, überwiegend von uns Menschen verursachte, weltweite klimawandel trifft Wald und Forstwirtschaft besonders stark. Warum? Weil Lebensrhythmus und Evolution unserer Bäume mit den sehr raschen Klimaveränderungen konfliktträchtig zusammenstoßen. Die gemächliche Wanderungsgeschwindigkeit der Bäume kann mit dem galoppierenden Klimawandel der kommenden Jahrzehnte nicht mehr Schritt halten.
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Klimaerwärmung - Die Zukunft hat schon begonnen
Der Klimawandel ist kein in ferner Zukunft stattfindendes Ereignis. Er hat uns und unsere Wälder schon seit geraumer Zeit im Griff. Wo und wie uns der Klimawandel begegnet, erfahren Sie auf einer Exkursionsreise zu forstlichen Randexistenzen auf sechs Stationen.
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Regionale Klima-Szenarien - kein »Spiel ohne Grenzen«!
Regionale Szenarien aus Klimamodellen ... schön und gut, aber was sagen sie uns denn eigentlich, wenn wir am liebsten »harte« Daten und Fakten zum künftigen Klimawandel hätten? Kann es so etwas wie sicheres Wissen über die Zukunft eigentlich geben?
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Kyoto und der Klimawandel: Wald darf mitmachen, Holz nicht
In letzter Minute hat Deutschland die Option des Kyotoprotokolls wahrgenommen, die Kohlenstoffspeicherung im Wald in die
nationale Verpflichtung zur Reduktion des Treibhausgasausstoßes einzubeziehen. Damit darf im Wald gebundener Kohlenstoff
jährlich bis zu einer Menge von 1,24 Millionen Tonnen angerechnet werden.
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Holz - ein Schlüssel zur Problemlösung im Klimawandel
Wald als Kohlenstoffspeicher und Holz als Baustoff, Dämmstoff und Brennstoff: Auf diesen vier »Holzwegen« können und
müssen Forst- und Holzwirtschaft dem Klimawandel entgegentreten. Die produktionstechnischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Voraussetzungen in Mitteleuropa sind günstig. Aber welche Form der Holzverwendung ist sinnvoll, welche ist die
Sinnvollste?
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Der Wandel durch Klimawandel - Anpassung und Milderung
Doppelgesichtig zeigt sich die Forstwirtschaft im Kontext der allgemeinen Diskussionen zum klimawandel: Es geht um Milderung und Anpassung.
Einerseits entlasten Wald und Forstwirtschaft die Atmosphäre von steigenden CO2-Gehalten. Andererseits belastet der
Klimawandel Wald und Forstwirtschaft besonders stark.
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Waldbau im Zeichen des Klimawandels
DerKlimaerwärmung wird große Auswirkungen auf unsere Wälder und die Forstwirtschaft haben. Einen Eindruck davon bekommen
wir schon heute in Gebieten mit warm-trockenem Klima wie der Region Westmittelfranken. Deshalb müssen wir rechtzeitig
geeignete Anpassungsstrategien an den klimawandel entwickeln.
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Forstschädlinge profitieren vom Klimawandel
Wie sich die Klimaerwärmung auf die Schädlinge in den nächsten 50 Jahren genau auswirken wird, wissen wir derzeit noch nicht. Die zunehmende Klimaerwärmung lässt jedoch einen vermehrten Schädlingsbefall in unseren Wäldern erwarten.
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Naturgefahren auf dem Vormarsch
Hochwasser, Muren, Felsstürze und Lawinen stellen von jeher eine ständige Bedrohung im Alpenraum dar. Sie können in den
dicht besiedelten Alpentälern erhebliche Schäden anrichten. Infolge des Klimawandels werden ihre Häufigkeit und Intensität zunehmen. Schutz vor den Auswirkungen von Naturgefahren bieten Mischwaldbestände.
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Waldnaturschutz im Klimawandel
Die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Bayerns Wäldern ist ein anspruchsvolles Ziel, das uns das Waldgesetz für Bayern verbindlich
vorgibt. Die sich immer deutlicher abzeichnende Klimaveränderung stellt dieses Ziel vor eine weitere Herausforderung.
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Climate Change 2007 - der 4. UN-Klimabericht
Im neuen IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) Report haben über 2.500 wissenschaftliche Gutachter, 800 mitarbeitende
Autoren, 450 Leitautoren aus 130 Nationen in 6 Jahren die neuesten Erkenntnisse zum Klimawandel zusammengefasst.
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Bäume für die Zukunft - Waldbau im Klimawandel
Für die ökonomische und ökologische Zukunft eines Waldbestandes ist die Baumartenwahl von größerer Tragweite als jede andere
Entscheidung im Forstbetrieb. Schon unter Normalbedingungen verdient die Baumartenwahl höchste Aufmerksamkeit. Mit dem Einsetzen des Klimawandels hat sich die Situation erheblich verschärft.
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Bedeutung der Herkunft des Pflanzgutes beim Klimawandel
Die Klimaerwärmung geht rasch voran. Für unsere Baumarten wird die Situation schwieriger sein als nach der letzten Eiszeit. Ihre
Anpassungsfähigkeit, die maßgeblich von ihrer genetischen Ausstattung abhängt, wird in fast allen Klimaszenarien leider nicht
berücksichtigt. Aber der Mensch könnte helfen ...
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Finanzielle Förderung des Waldumbaues
Angesichts des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf den Wald rückt die Forstverwaltung noch mehr als bisher die Beratung und Förderung der Waldbesitzer beim Aufbau zukunftsfähiger Waldbestände in den Mittelpunkt ihrer Aufgaben. Die Begründung klimaangepasster Laub- und Mischwälder erfordert außerordentliche Anstrengungen aller Beteiligten.
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Klimawandel-Konzept für den Staatswald
Die Bayerische Staatsforsten erstellten das Konzept »Waldumbau zur Anpassung an den Klimawandel«. Das Konzept ist Teil der Vorsorgestrategie des Unternehmens mit Schwerpunkten bei Waldumbaumaßnahmen.
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Klimawandel für Anfänger
Beim Thema Klimawandel ist Globales mit Lokalem, Wissenschaftliches mit Politischem, Ökonomisches mit Ökologischem untrennbar
verflochten. Der Blick auf das Ganze erleichtert nicht nur das Verständnis, er ist auch notwendig, wenn man als einfacher Staatsbürger klimapolitische Entscheidungen verstehen und demokratisch mittragen will.
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Waldforschung aktuell
Klimawandel im Bergmischwald
Auf Berggipfeln siedeln sich immer mehr Pflanzenarten an, die Vielfalt alpiner Rasen
nimmt drastisch zu und weltweit klettert die Baumgrenze immer höher. Auch im Nationalpark
Berchtesgaden liefert der Vergleich von historischen und aktuellen Vegetationsaufnahmen
klare Indizien für eine veränderte Artenzusammensetzung des
Bergmischwaldes. In den letzten 28 Jahren erfolgte ein umfangreicher Artenaustausch
und der Artenreichtum erhöhte sich. Diese Veränderungen sind nachweislich
Folgen von Klimawandel, Bewirtschaftung und natürlicher Waldentwicklung.
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Wald - Wissenschaft - Praxis
Siebenschläfer-Sommerwetter....?
Nach vielversprechendem Auftakt war der Juni um rund zwei Grad wärmer als im langjährigen Mittel. Und auch der Juli war um
ein halbes Grad zu warm. Damit wurden seit August 2006 elf ungewöhnlich warme Monate nacheinander verzeichnet. Diese Serie
passt perfekt zu der in der Öffentlichkeit immer intensiver werdenden Diskussion um den Klimawandel. Die ergiebigen Niederschläge
aus dem Mai setzten sich im Juni vor allem nördlich der Donau fort, während sie südlich unterdurchschnittlich waren.
Im Juli fiel dagegen überall reichlich Niederschlag.
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Sommerregen sorgt für feuchte Waldböden
Die reichlichen Niederschläge der ersten beiden Sommermonate füllten die Wasserspeicher der Waldböden deutlich auf. Obwohl
die Bäume bei warmen Sommertemperaturen viel Wasser verdunsteten, waren die Böden an allen Messstationen feuchter als
zu dieser Jahreszeit sonst üblich. Den Bäumen stand somit stets genügend Wasser zur Verfügung, um ihre Spaltöffnungen in
den Blättern und Nadeln weit offen zu halten und uneingeschränkt Photosynthese betreiben zu können. Ideale Bedingungen
also für ein kräftiges Wachstum im Sommer 2007.
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Die Eiche - EI Dorado für Insekten
Die Eiche bietet einer immensen Anzahl Insekten die Lebensgrundlage. Allein aus den bekannteren Insektengruppen leben
etwa 400 Schmetterlings-, mehr als 50 Bockkäfer- sowie etwa zehn Borken- und Kernkäferarten direkt oder indirekt an und von
ihr, dazu noch Dutzende Zweiflügler und Hautflügler. Keine andere holzige oder krautige Pflanze beherbergt mehr Insektenarten
als dieser Baum. Auch 17 heimische Prachtkäferarten leben in, auf und von der Eiche.
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Holzkunst im Land der Pyramiden
Schon in der Antike war Ägypten ein holzarmes Land. Dennoch entwickelte sich dort schon vor 6.000 Jahren ein außergewöhnliches
Holzkunsthandwerk. Zwar verwendeten die Ägypter auch Hölzer aus den Galeriewäldern entlang des Nils, den Großteil
jedoch importierten sie v.a. aus waldreicheren Ländern. Den Künstlern stand Holz meist nur in kleinen Werkstücken zur Verfügung.
Daher ersannen sie schon früh unterschiedliche Holzverbindungen wie z.B. Schlitz- und Schwalbenschwanzverbindungen.
Auf Metallnägel verzichteten ägyptische Holzhandwerker.
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Mit ihrer Stimme Zauberklang...
In der italienischen Gemeinde San Martino di Castrozza mitten in den Dolomiten liegt einer der wohl bekanntesten europäischen
Fichtenbestände, die Foresta dei violini. In dem zwischen 1.500 und 2.000 m ü. NN gelegenen »Geigenwald« von Paneveggio
wachsen die weltberühmten Haselfichten, die bereits die Geigenbauerfamilie Stradivari sowie zuvor schon die venezianischen
Werften hoch zu schätzen wussten.
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Dossier Eichenprozessionsspinner
Es sieht aus wie nach einem Chemieunfall: Experten in Atemschutzmasken und geschlossenen Schutzanzügen klettern auf Bäume, versprühen dort Flüssigkeiten oder hantieren mit Gasbrennern, Müllsäcken und Greifzangen. Die Szene ist beklemmend - aber längst kein Einzelfall mehr.
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KURZ UND BÜNDIG
Nachrichten
15. C.A.R.M.E.N.-Symposium --- Bericht zur Waldkiefer --- 4. Waldbesitzertag in Freising --- Holzauge sei wachsam ... --- Verheerende Waldbrände in Südeuropa --- Erster Friedwald in Bayern --- Douglasien-Tagung an der LWF --- Ambrosia-Pflanze wird bayernweit bekämpft --- Symposium »Energiepflanzen« --- Waldpädagogik ist Beitrag zum Klimaschutz --- Zeckengefahr: früher und intensiver denn je --- Nächste Ausgabe: Holz - Energie aus dem Wald
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Hantaviren
In den vergangenen Wochen nahmen die Meldungen über
Hantavirus-Infektionen wieder deutlich zu. Vor allem Personen,
die im Wald arbeiten, sind besonders gefährdet. Die Ansteckung
erfolgt durch Kontakt mit Viren in den Ausscheidungen
von Mäusen. Gerade in den Sommermonaten ist die Ansteckungsgefahr
besonders hoch.
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