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StMELF → LWF → LWF aktuell 48
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Energetische Nutzung von Holz
Schwerpunkt
Holzenergie an der LWF
Explodierende Rohölpreise, zunehmendes Bewusstsein der begrenzten Reichweite der weltweiten fossilen Energievorkommen
und die von allen Seiten erkannte Notwendigkeit, die CO2-Emissionen aus Gründen des Klimaschutzes
zu reduzieren, führten zu einem Umdenken in der Energiepolitik. Neben der Energieeinsparung kommt
dem Einsatz regenerativer Energieträger eine rasant wachsende Bedeutung zu. In Bayern werden mittlerweile
3.76 % des Primärenergieverbrauchs (Stand 2004) aus Biomasse erzeugt. Bundesweit ist Bayern damit Spitzenreiter.
Holz nimmt innerhalb der Biomasse den mit weitem Abstand größten Anteil ein.
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Vom Stamm zum Scheit
Scheitholz wird mit den unterschiedlichsten Verfahren hergestellt, von der motormanuellen Aufarbeitung und
dem Spalten mit der Axt bis hin zum Einsatz vollautomatischer Sägespaltmaschinen.
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Energiebereitstellung durch Biomasseheizwerke in Bayern
In Bayern wird die Nutzung von Biomasse seit den 1990er Jahren massiv gefördert. Im Vordergrund stehen hierbei
vor allem Anlagen, die feste Biomasse und damit im Wesentlichen Holz als Brennstoff einsetzen. Das Bayerische
Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten unterstützte über Förderprogramme bisher ca. 3.000
Kleinfeuerungsanlagen und über 130 Biomasseheiz(kraft)werke, die C.A.R.M.E.N. e.V., die bayerische Koordinierungsstelle
für Nachwachsende Rohstoffe, seit 1992 begleitet und teilweise betreut.
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Hackschnitzel auf dem Vormarsch
Die Biomasseheiz(kraft)werke in Bayern haben eine Sonderkonjunktur: in den letzten zwei Jahren stieg die Zahl
der staatlich geförderten Anlagen um fast 20 % auf 123 (Stand 01.02.2004). Um die aktuelle Situation auf diesem
Sektor zu erfassen, wurden die Heizwerke nach den Anteilen, der Herkunft und den Preisen ihrer 2003 eingesetzten
Biomasse befragt.
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Bayern fördert Biomasseheizwerke
Viele Heizungsanlagen, darunter auch viele Anlagen im kommunalen oder öffentlichen Bereich, müssen in den
kommenden Jahren auf Grund erhöhter Umweltanforderungen erneuert werden. Mit der Errichtung von Biomasseheizwerken
auf Basis von Holzhackschnitzeln kann eine kohlendioxidneutrale Wärmeversorgung aufgebaut
werden. Dafür stehen technisch ausgereifte Lösungen zur Verfügung, die wirtschaftlich sowie im Hinblick
auf die Umweltrelevanz effizient umgesetzt werden können. Mit staatlichen Förderprogrammen lassen sich
Mehrinvestitionskosten teilweise kompensieren.
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Anteil erneuerbarer Energien soll gesteigert werden
Das "neue" Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) trat am 1. August 2004 in Kraft. Mit diesem Gesetz will die
Bundesregierung den Anteil erneuerbarer Energien an der Deckung des Stromverbrauchs bis 2012 auf 12,5 und
bis 2020 auf 20 % anheben. Zur Zeit liegt der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch in Deutschland
bei etwa 8 %. Um diese hochgesteckten Ziele zu erreichen, wird die Energieerzeugung aus Biomasse langfristig
gefördert. Neben Biomasseanlagen unterstützt dieses Gesetz auch Geothermie-, Wind-, Solar- und Wasserkraftanlagen.
Im Vergleich zum "alten" EEG aus dem Jahr 2000 wurden im "neuen" EEG die Mindestvergütungssätze
für Strom aus erneuerbaren Energien angepasst und die Förderung der Anlagen deutlich effizienter
gestaltet.
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Das Biomasse-Heizkraftwerk Pfaffenhofen
Ein einfaches Kraftwerk erzeugt durch Energieumwandlung Strom. Dabei gehen zwei Drittel der erzeugten Wärmeenergie
verloren. Ein Heizkraftwerk nutzt auch diese Wärmeenergie; Strom und Wärme werden also gemeinsam
genutzt. Dieses Prinzip heißt Kraft-Wärme-Kopplung. Das Biomasse-Heizkraftwerk Pfaffenhofen ist eine
äußerst effiziente Anlage mit einer sehr hohen Primärenergieausnutzung.
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Mit Holz heizen und mit Öl fahren - nicht umgekehrt
Im energiepolitischen Konzept der bayerischen Staatsregierung spielen die erneuerbaren Energien eine wichtige
Rolle. Nachwachsende Rohstoffe sollen einen Beitrag zum Klimaschutz, zur Ressourcenschonung und zur
Stärkung der heimischen Wirtschaft leisten. Eine Steigerung des Anteils der Biomasse am Primärenergieverbrauch
(derzeit 4,0 %) wird angestrebt. Mittelfristig sollen 5 % erreicht werden.
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Wie forstliche Hacker arbeiten
Hacker finden eine immer größere Verbreitung in der Forstwirtschaft. Zum einen können mit Hackern Stammdimensionen
wirtschaftlich genutzt werden, die sonst im Wald verblieben, zum anderen helfen sie bei der Beseitigung
von potenziellem Borkenkäferbrutraum mit. Dieser Beitrag soll einen Überblick über die Arbeitsweise und
die technische Ausstattung von Hackern geben.
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Einsatz der Bündelmaschine Fiberpac
Das Bündeln von Kronenrestholz erhöht die Lagerdichte des ungehackten Materials und erlaubt eine effektivere
Hackerauslastung. Im März 2004 arbeitete das Bündelaggregat "Fiberpac" (Hersteller Timberjack) erstmalig in
Bayern. Der Schweizer Konstrukteur und Forstunternehmer VIKTOR VON ATZIGEN hatte das Aggregat auf einen LKW
MAN TGA 33 (480 PS) montiert und mit einem Kran von 10 m Reichweite versehen. Die LWF begleitete den Einsatz
der neuen Maschinenkombination mit einer Arbeitsstudie. Erfasst wurden die produktiven Zeiten, die
Bezugsgrößen sowie der Energieverbrauch. Die Ergebnisse münden in eine Beurteilung des Verfahrens sowie in
eine Kalkulation der mit diesem Verfahren zu erwartenden Kosten.
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Energiewälder und Ökologie
Seit 1992 legte die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft neun Versuchsflächen zum Thema
Energiewald in verschiedenen Regionen Bayerns an. Neben anbautechnischen Versuchen und ertragskundlichen
Messungen wurden auch Fauna und Flora aufgenommen. Sickerwasserproben einer Versuchsfläche wurden hinsichtlich
der Nitratwerte im Labor analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Energiewälder ein weit höheres Maß
an Naturnähe aufweisen als die konkurrierende landwirtschaftliche Nutzung.
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Hackschnitzel aus dem eigenen "Holz" versorgen den gesamten Hof
In zweiten Beitrag dieser Reihe stellen wir einen bäuerlichen Haupterwerbsbetrieb im ländlich geprägten Osten
von Landshut vor. Das Interview führten wir mit dem Betriebsinhaber, Herrn Willi Haslbeck. Er ist nicht nur Landwirt,
sondern auch Jagdvorstand, Vorstand des Maschinenhilfsringes Dingolfing-Landau, Vorstandsmitglied der
örtlichen Waldbesitzervereinigung sowie Kreisrat. In diesem Jahr wurde ihm einer der Wald-Wild-Preise des
Landkreises Dingolfing-Landau verliehen.
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Wald - Wissenschaft - Praxis
Zerklüftete Menschenbilder aus Holz und Emotionen
Er schafft seine Holzplastiken mit der Motorsäge. Andreas Kuhnlein arbeitet schnell und spontan. Um ihn herum
fliegen die Sägespäne, es ist ohrenbetäubend laut. Seine Skulpturen sind von der groben Arbeitsweise gezeichnet:
tiefe Schnitte, bizarre Vorsprünge, zerfurchte Oberflächen. Die Brutalität, mit der der Künstler seinem
Werkstoff zu Leibe rückt, spiegelt seine Lebenserfahrung wieder.
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Information und Beratung zum Thema Holzenergie
Am Stand der LWF herrschte fast kontiniuerlich ein starker Andrang. Im Zentrum des Interesses standen Fragen
zu den Kosten einer Holzheizung, aber auch zur Versorgungssicherheit. "Rentiert sich der Umstieg auf
Holzfeuerung für mich?" "Was kosten Hackschnitzel, wieviel muß ich für Pellets ausgeben?" "Gibt es ausreichend
Wald zur Energieholzgewinnung?" "Bekomme ich finanzielle Unterstützung vom Staat, wenn ich in eine
Holzheizung investiere?"
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Kurz & Bündig
Nachrichten
Haushaltslotse geht von Bord --- Gute Seele der LWF
verabschiedet --- 9. Forstlicher Unternehmertag in Freising am 17. März 2005
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