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LWF aktuell 40

Naturwaldreservate in Bayern

 

Schwerpunkt

 
Laufende Projekte in den Naturwaldreservaten
Die Naturwaldreservate dienen bevorzugt dazu, der forstwissenschaftlichen Forschung und der Waldbaupraxis Erkenntnisse für naturnahe Waldbehandlung durch laufende Beobachtungen zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen sie allgemein der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung zur Klärung der in unbeeinflussten Waldlebensgemeinschaften wirksamen Kräfte zur Verfügung stehen. Die langfristige Betreuung der bayerischen Naturwaldreservate ist der LWF übertragen. Sie koordiniert die dort laufenden wissenschaftlichen Arbeiten, die teilweise auch externes Personal durchführt. weiter »
 
Lücken im Buchenwald - Naturwaldreservate bieten Einblicke
Kleines Bild Auch nach 25 Jahren ungestörter Entwicklung befinden sich die meisten bayerischen Buchen- Naturwaldreservate noch in der Wachstums- oder Optimalphase. Verhältnismäßig geringe Altersunterschiede, hohe Vorräte und Zuwächse, geringe Totholzmengen sowie optisch hallenwaldartige Aufbauformen kennzeichnen dieses Stadium. Lücken im Kronendach treten nicht sehr häufig auf, sind aber - sofern vorhanden - interessante Forschungsobjekte. weiter »
 
Pilze als Zeiger feiner Unterschiede in Buchenwäldern
Kleines Bild Ein Vergleich der Pilzartenausstattung aus verschiedenen Naturwaldreservaten zeigt, dass sich die Artenausstattung von Buchen und Eichenwäldern ähnelt. Dagegen unterscheiden sich die Pilze in Bruch-, Au- und Kiefernwäldern deutlich von den Buchenwäldern. Aber auch die sauren und die basischen Buchenwälder haben ihre eigenen Pilzarten, nicht nur bei den Bodenbewohnern, sondern auch bei den Holzzersetzern. weiter »
 
Erstes kommunales Naturwaldreservat unter der Lupe
Kleines Bild Im Staatswald werden seit 1978 Naturwaldreservate ausgewiesen. Seit 1998 erlaubt der Gesetzgeber auch den Kommunen, im Gemeinde- und Körperschaftswald Naturwaldreservate einzurichten. Die Gemeinde Schwebheim im Landkreis Schweinfurt wies daraufhin 1999 mit dem "Riedholz" das erste kommunale Naturwaldreservat Bayerns mit einer Fläche von 11,3 ha aus. Drei Jahre nach dessen Einrichtung wurde nun im Rahmen einer Diplomarbeit an der Fachhochschule Weihenstephan das Gebiet erstmals näher untersucht. weiter »
 

Wald - Wissenschaft - Praxis

 
Die Zeit heilt alle Wunden
Als sich im Jahr 1997 der Konflikt um die flächig abgestorbenen Bäume im Nationalpark Bayerischer Wald zuspitzte, befürchtete die örtliche Bevölkerung, dass die Urlauber auf Grund des flächig auftretenden Totholzes das Gebiet meiden könnten. Zur Versachlichung der Diskussion führte der Lehrstuhl für Forstpolitik und Forstgeschichte der Technischen Universität München 1997 eine Studie unter Urlaubern durch. Die Ergebnisse zeigten, dass die Befürchtungen weitgehend unbegründet waren. Seit 1997 hat sich die Fläche abgestorbener Bäume mehr als verdoppelt. Auch führten Stürme und Verkehrssicherungsmaßnahmen dazu, dass liegendes Totholz einen anderen Eindruck in der Naturzone des Nationalparks entstehen ließ. weiter »
 
Im Oktober 1803 wurde die Forstschule gegründet
Kleines Bild Die große forstliche Innovation des Jahres 2003 war die Gründung des Zentrums Wald Forst Holz in Freising-Weihenstephan. Bereits 200 Jahre früher gab es eine ähnlich bedeutende forstliche Innovation. In den Gebäuden des ehemaligen Benediktinerklosters auf dem Weihenstephaner Berg wurde die Forstschule Weihenstephan errichtet. Sie war zuständig für die Provinzen Baiern, die obere Pfalz, Neuburg und Schwaben und sollte junge Menschen in zwei bzw. drei Jahren die "praktische Bildung zur niedern und höhern Forstwissenschaft" geben. Diese Schule war die Keimzelle des Grünen Zentrums Weihenstephan, das heute weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt ist. weiter »
 

KURZ & BÜNDIG

 
 
Kommen & Gehen
Beförderungen, Kommen weiter »