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Forsttechnik - LWF-aktuell 39
Aktuelles zum Stand der Forsttechnik
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In den letzten Jahren entwickelte sich nicht nur in Nord- sondern auch in Mitteleuropa der Stand der Forsttechnik extrem stark, sicher auch unter den Zwängen notwendiger Rationalisierungsmaßnahmen. Der Mechanisierungsgrad in der Forstwirtschaft, vor allem in der Holzernte, nimmt stetig weiter zu (z. B. Breitreifen).
Daneben wurden durch geeignete Maßnahmen die Wälder für den Maschineneinsatz geöffnet (Rückegassen) und die Maschinen selbst ihren Einsatz im Wald immer wieder angepasst und optimiert (z. B. Breitreifen).
Beim Maschineneinsatz in dem sensiblen Lebens- und Erholungsraum Wald werden auch zunehmend von der technischen Seite her Umweltschutzbelange berücksichtigt.
Das vorliegende Heft von LWFaktuell beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Einsatz von forstlicher Technologie in unseren Wäldern. Die betriebliche Forschung ist an der LWF ein Schwerpunkt, um anwenderorientiert den Behörden der Staatsforstverwaltung wissenschaftliche Erkenntnisse zum optimalen Betriebsablauf an die Hand zu geben.
Viele der innovativen Ansätze im Hinblick auf Logistik, Transport, Optimierung des Rohstoffes Holz, bodenschonende Holzernte entstehen auch in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft im Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan.
Ebenso finden sich in diesem LWFaktuell die Ergebnisse eines Workshops von Jagdpraktikern für Jagdpraktiker zu Grundsätzen zur Bewegungsjagd sowie Beiträge zur Abschlussplangestaltung und zum Fuchsbandwurm.
Ein Beitrag zu Bäumen und zur Nachhaltigkeit im Jahr der Bibel rundet das vorliegende Heft ab. Autoren, Redaktion und Leitung der LWF hoffen auch mit diesem Heft wieder Ihr Interesse zu finden.
Schwerpunkt
Forschungsschwerpunkte und laufende Projekte
An der LWF werden die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zu praktischen Fragestellungen für den Forstbetrieb in den Arbeitsbereichen Waldarbeit und Forsttechnik, Betriebswirtschaft sowie Holzenergie und -verwertung im Sachgebiet IV bearbeitet.
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Von der Pappel bis zum Hackschnitzel
Dreh- und Angelpunkt für die Wirtschaftlichkeit von Energiewäldern sind die Erntekosten. DÜRRSTEIN und LÖFFLER (1989) schätzen den Anteil der Erntekosten am Gesamtaufwand des Produktionssystems Energiewald auf 50 – 80 %. Ein möglichst optimal ausgestaltetes Ernteverfahren ist demnach von entscheidender Bedeutung für die Praxisreife der Landnutzungsform Energiewald.
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Energieholznutzung und Waldschutz im Einklang
In Bayern existieren mittlerweile 114 Holz-Heizwerke, die über ein Programm des Ministeriums für Landwirtschaft und Forsten gefördert wurden (Stand 01.01.2003). Sie verbrennen jährlich etwa 120.000 Tonnen trockenes Waldholz (t atro).
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Einsatzempfehlungen für Rad- und Raupenfahrwerke
Der Boden ist die Produktionsgrundlage unserer Wälder. Zu einer nachhaltigen Waldwirtschaft gehören deshalb auch eine bodenschonende Nutzung sowie der langfristige Schutz des "Rohstoffs" Boden. Auch in der Öffentlichkeit wird dem Bodenschutz immer mehr Aufmerksamkeit zuteil.
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Integrierte Holzernte mit Trailersystem (IHT)
Geringe Holzpreise, hoher Kostendruck und zunehmender Wettbewerb der Holzanbieter erfordern von den Rohholzproduzenten, die forstliche Produktionskette weiter zu optimieren. In einem Pilotprojekt geschieht dies durch direktes Beladen von Sattelaufliegern mit Forwardern.
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Holzernte am Hang
Beträchtliche Waldflächen Mitteleuropas liegen in Hochgebirgsregionen oder in Mittelgebirgen. Die Bewirtschaftung und Pflege dieser Wälder und insbesondere die Holzernte finden aufgrund der natürlichen Voraussetzungen unter erschwerten Bedingungen statt.
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Praxiseinsatz der Logistiksoftware GeoMail
In einem von der Staatsforstverwaltung geförderten Pilotprojekt testete der Lehrstuhl für Forstliche Arbeitswissenschaft und Angewandte Informatik der TU München die Logistiksoftware GeoMail auf ihre Praxistauglichkeit und zeigte die Investitionskosten des Systems auf.
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Harvester und Forwarder in einer Maschine
Der Prototyp der ersten Kombimaschine aus dem Hause Valmet wurde in Schweden auf der ELMIA WOOD im Jahr 2001 vorgestellt. In diesem Frühjahr wurde der mittlerweile in Serie hergestellte Valmet 801 Combi erstmalig in Deutschland eingesetzt.
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Neue Technik für die Holzernte im Hochgebirge
Im Rahmen des Projektes ST 108 wurde der Raupenharvester Valmet 911 X3M (vormals "Snake") bei einem Einsatz im Forstamt Ruhpolding untersucht. Erstmalig wurde bei dieser Maschine nicht eine Raupenmaschine für den Forst umgerüstet, sondern eine Forstspezialmaschine mit vier einzeln aufgehängten Raupenlaufwerken ausgestattet.
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Der Harvester an der Nahtstelle von naturnahem Waldbau und Forsttechnik
In unseren Wäldern fahren und arbeiten immer mehr Harvester. Viele Forstleute betrachten sie mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist dieses schnell arbeitende Industrieprodukt leistungsfähig. Die präzise arbeitende Technik samt elektronischer Datenverarbeitung wird von einer abgekapselten, beinahe zimmerartigen Kabine aus bedient.
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Wald - Wissenschaft - Praxis
Grundsätze zur Bewegungsjagd
Im vergangenen November hatte das Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten Vertreter des Landesjagdverbandes und der Bayerischen Staatsforstverwaltung zu einer Expertentagung "Bewegungsjagd" eingeladen. Ziel der Tagung war, dass erfahrene Jagdpraktiker aus dem Kreis der privaten Jägerschaft und der Forstbeamten in einem moderierten Workshop allgemein anerkannte Regeln für die Durchführung von Bewegungsjagden erarbeiten.
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Abschussplan "ade" - Jagen wir bald ohne Bürokratie?
Seit zwei Jagdjahren läuft das Projekt "Rehwildbejagung ohne behördlichen Plan" . Nun wurde Zwischenbilanz gezogen. Die Ergebnisse sind vielversprechend. Wie das jüngste "Verbissgutachten" zeigt, erzielten die Versuchshegegemeinschaften, in denen derzeit ganz ohne Behördenaufsicht gejagt wird, Top-Ergebnisse. Obgleich sie bereits beim Projektstart tragbare Wildbestände aufwiesen, verringerte sich die Verbissbelastung weiter.
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Erst Ressourcenschonung, dann Übernutzung
Das Jahr 2003 riefen die großen Kirchen zum Jahr der Bibel aus. Immer wieder wurde auch die Bibel forstlich-ökologisch untersucht. SPERBER veröffentlichte 1994 einen umfangreichen Aufsatz über die Bäume der Bibel und den ökologischen Niedergang im alttestamentlichen Israel.
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