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Termine
Tagung - "Die Lärche - Baum des Jahres 2012"

Samstag, 20. Oktober 2012 in Kelheim

Die Lärche ist in vieler Hinsicht außergewöhnlich. Als einziger heimischer Nadelbaum wirft sie ihre Nadeln im Winter ab. Einzigartig in der heimischen Baumwelt sind auch ihre Kurztriebe: kleine Nadelbüschel – so weich, dass sie eher an Blätter erinnern.

Besonders auffällig ist die Lärche in ihrer Herbstfärbung, wenn andere Laubbäume ihre Blätter verlieren oder schon verloren haben. Dann zeigt sie ihr unvergleichliches, goldenes Kleid. Früher wurde die Lärche auch medizinisch genutzt. Vor allem das wertvolle Lärchenharz haben Mensch und Tier als Heilmittel geschätzt und für Südtirol war das „Venezianische Terpentin“ eine wichtige Handelsware.

Als Hochgebirgsbaum kommt sie natürlicherweise in den Alpen vor – hauptsächlich in der Schweiz, Österreich und in Südtirol, aber auch in Berchtesgaden. Gut geschützt von der grobrissigen, dicken Borke stellen Temperaturen von –40°C bis +40°C für die Lärche kein Problem dar. Jedoch kommt sie mit wenig Wasser nicht gut zurecht und scheint im Hinblick auf den Klimawandel als Alternative im Waldbau keine gewichtige Rolle zu spielen.

Sehr interessant ist das wertvolle Holz, das vor allem dort verwendet wird, wo es nass werden kann und wo es trotzdem lange haltbar sein soll. Eine typische Holzart für Wassereinbauten, Fenster oder Dachschindeln. Viele Gebäude im Gebirge, vor allem die Almhütten sind aus jahrhundertealten Lärchenstämmen und die Gebäude stehen heute noch!

Faltblatt zur Veranstaltung mit Tagungsprogramm pdf 438 KB