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Publikationen

LWF Merkblätter

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LWF-Merkblatt 28 - Eschentriebsterben PDF-Dokument

Biologie und Behandlung

Das Eschentriebsterben wurde in Bayern erstmals im Herbst 2008 wahrgenommen. Förster und Waldbesitzer meldeten vereinzelt abgestorbene Triebe und Kronenteile vor allem an jungen, aber auch an älteren Eschen. Am stärksten trat die Erkrankung im Südosten Bayerns auf, die Befallsintensität war im Nordwesten anfangs deutlich geringer. Inzwischen kommt das Eschentriebsterben in ganz Bayern und auch in fast ganz Europa vor. Frei von Befall sind nur noch wenige Gebiete, insbesondere in West- und Südeuropa.

April 2012 - Schutzgebühr: 0,00 €
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LWF-Merkblatt 27 - Kohlenstoffspeicherung von Bäumen

Bäume entziehen der Atmosphäre wegen ihres Holzwachstums das Treibhausgas CO2 und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Wie viel Kohlenstoff die Baumarten Buche, Eiche, Fichte und Kiefer speichern, kann mit einfachen Kennzahlen ermittelt werden. So wird schnell und unkompliziert dargestellt, in welchem Umfang ein Baum oder ein Waldbestand einen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Juli 2011 - Schutzgebühr: 0,00 €
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LWF Merkblatt Nr. 26 - Voranbau von Mischbaumarten

Der Klimawandel wird ausgeprägte Trockenphasen, Stürme und extreme Witterungsereignisse mit sich bringen. Zusätzlich werden Insekten und andere Schädlinge mit dem künftigen Klima gut zurecht kommen und häufiger auftreten. Diesen Herausforderungen sind nur standorts- und klimaangepasste Mischbestände gewachsen. Demgegenüber stehen in Bayern 260.000 Hektar Nadelreinbestände, die als besonders gefährdet gelten. Der Umbau dieser Bestände ist daher dringend geboten. Ein hervorragendes Mittel für den Waldumbau ist die Verjüngung dieser Bestände mit Buche und Tanne im Schutz des Altbestandes - der Voranbau.

Januar 2010 - Schutzgebühr: 0,00 €
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Vergriffen! - LWF Merkblatt Nr. 25 - Wildverbiss mit Weiserflächen beurteilen PDF-Dokument

mit Formblatt

Weiserflächen sind ein einfaches Mittel, um zu erkennen und zu verdeutlichen, wie sich die Waldverjüngung vor Ort entwickelt und wie sie durch Schalenwildverbiss, andere Pflanzenfresser, die Wuchspotenziale des Standortes oder durch unterschiedliche Konkurrenzkraft der Pflanzen beeinflusst wird. Sie bestehen aus einer gezäunten Fläche - dem Weiserzaun - und einer benachbarten, ungeschützten Vergleichsfläche. Weiserflächen können dazu beitragen, die Diskussion zwischen Waldbesitzern, Jagdgenossenschaften und Jägern zu versachlichen und zu einem partnerschaftlichen Dialog zu führen. Das Merkblatt dient als Hilfe, um Weiserflächen richtig anzulegen und die dort festgestellten Veränderungen interpretieren zu können.

September 2009

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LWF Merkblatt Nr. 24 - Mäuse in Forstkulturen

Infolge von Stürmen und Borkenkäferschäden entstandene, rasch vergrasende Kahlflächen und verlichtete Bestände bieten, insbesondere nach einem milden Winter, Mäusen ideale Bedingungen. Massenvermehrungen und damit weitreichende Schäden an Forstkulturen und Naturverjüngungen sind vorprogrammiert. Schäden verursachen ausschließlich die Kurzschwanzmäuse.

Januar 2008 - Schutzgebühr: 0,00 €
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Vergriffen! - LWF Merkblatt Nr. 23 - Wiederbewaldung von Sturmflächen

Aufarbeitung und Wiederbewaldung von Sturmwurfflächen hängen eng miteinander zusammen. Wer im Wald wirtschaftet und Entscheidungen trifft, sollte daher schon vor der Aufarbeitung von Sturmschäden auch an die neue Waldgeneration denken.

Mai 2007

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LWF Merkblatt 22 - Bodenschutz beim Forstmaschineneinsatz

Der zunehmende Einsatz von produktiveren und damit meist schwereren Maschinen erhöht die Gefahr nachteiliger Bodenstrukturveränderungen erheblich. Um Bodenschäden zu vermeiden, ist es notwendig, die grundlegenden Vorgänge im Boden zu verstehen und die Möglichkeiten eines angepassten Maschineneinsatzes zu kennen. Für Waldbesitzer, Forstpersonal und Unternehmer werden Grundlagen und Empfehlungen aufgezeigt.

Dezember 2012

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LWF Merkblatt 21 - Vogelschutz im Wald

Wälder sind in Mitteleuropa die Ökosysteme mit den meisten Vogelarten. Von 244 in Deutschland regelmäßig bestätigten Brutvogelarten sind 105 an Wälder gebunden. 76 Arten werden als Waldvögel im engeren Sinn bezeichnet. Bayern trägt als Waldland mit 2,5 Millionen Hektar Wald für die Bewahrung unserer waldtypischen Vogelwelt eine besondere Verantwortung.

September 2006 - Schutzgebühr: 0,00 €
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LWF Merkblatt 20 - Scheitholz

Produktion, Lagerung, Kennzahlen

In Bayern werden jährlich rund 4 Millionen Festmeter Scheitholz produziert. Scheitholz ist damit der bedeutendste regenerative Energieträger zur Wärmegewinnung. Allein in bayerischen Haushalten stehen über 1,7 Millionen Öfen für die Nutzung dieses Brennstoffes.

Dezember 2011 - Schutzgebühr: 0,00 €
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LWF Merkblatt 19 - Anbau von Energiewäldern

Energiewälder auf stillgelegten landwirtschaftlichen Flächen schaffen enorme Zuwächse. Pro Jahr und Hektar wächst eine Holzmenge heran, deren Verbrennung etwa 5.000 Liter Heizöl einspart. Der Anbau lohnt sich besonders zur Hackschnitzelerzeugung für die eigene Heizanlage. Dieses Merkblatt zeigt, wie man Energiewälder anbaut und erntet.

Dezember 2011 - Schutzgebühr: 0,00 €
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LWF Merkblatt Nr. 18 - Starke Wurzeln - stabile Wälder

Drei 'Jahrhundertstürme' innerhalb von 15 Jahren, immense Zwangsnutzungen durch nachfolgende Insektenkalamitäten und fallende Holzpreise belegen eindrucksvoll, dass „Stabilität“ zum Schlüsselbegriff einer zukunftsfähigen Forstwirtschaft wird. Stabilität erhalten Bäume nur mit Hilfe eines großen, weit in die Tiefe reichenden Wurzelwerks, mit dem sie sich fest im Boden verankern können. Bei unsachgemäßer Pflanzung können die Wurzeln allerdings so stark verbogen werden, dass sie auch nach Jahrzehnten nicht ausreichend in die Tiefe wachsen. Eine sorgfältige, wurzelgerechte Pflanzung oder eine natürliche Verjüngung sind deshalb Voraussetzung für die Stabilität unserer Wälder.

November 2009 - Schutzgebühr: 0,00 €
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LWF-Merkblatt 17 - Biotopbäume und Totholz, Vielfalt im Wald

Verschiedene Tier-, Moos-, Flechten- und Pilzarten besiedeln jeden Baum von der Wurzel bis zur Krone und nutzen ihn als Lebensraum. Als Biotopbäume bezeichnet man speziell jene Bäume, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine besondere Bedeutung für Fauna und Flora haben. Oftmals sind dies gerade Eigenschaften, die eine forstliche Nutzung weniger interessant machen.

November 2010 - Schutzgebühr: 0,00 €
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LWF Merkblatt Nr. 16 - Erfolg von Buchensaaten steigern

Saaten sind eine sinnvolle Alternative zur Pflanzung, wenn... sie gelingen: Saaten kosten i.d.R. weniger als Pflanzungen, erlauben eine ungestörte, artspezifische Wurzelentwicklung und ermöglichen eine zielgerichtete Verjüngung großer Flächen. Die Abhängigkeit von Mastjahren sowie eine geringere Widerstandsfähigkeit gegenüber Konkurrenzvegetation, Witterungsextremen und ungünstigen Bodenbedingungen schränken den Anwendungsbereich der Saat jedoch ein. Da viele Faktoren über den Erfolg von Saaten entscheiden, können bereits kleine Fehler zum Totalausfall führen. Dieses Risiko lässt sich durch Beachtung der nachfolgenden Empfehlungen entscheidend verringern.

Juli 2004 - Schutzgebühr: 0,00 €
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wird neuerstellt! LWF Merkblatt 15 - Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea L.) kommt an der Stiel- und Traubeneiche, sowie ander Amerikanischen Roteiche vor. Er neigt besonders in Trockenjahren zu Massenvermehrungen, wobei lichte Eichenwälder, Bestandesränder und Einzelbäume in warmtrockenen Regionen oder Jahren bevorzugt werden. Seit 1995 ist ein enormer Dichteanstieg dieser früher als selten eingestuften Schmetterlingsart in Unter- und Mittelfranken sowie im westlichen Oberfranken zu verzeichnen. Schwerpunkte liegen im Bereich der Fränkischen Platte zwischen Schweinfurt,Würzburg und Ansbach. Die Raupenhaare führen beim Menschen zu Allergien.

November 2010

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LWF Merkblatt Nr. 14 - Rindenbrütende Borkenkäfer an Fichte

Durch begünstigende Ereignisse wie Stürme, Schneebruch oder Trockenheit kann die Dichte von Borkenkäfern stark ansteigen. Einige Arten werden dann zu gefährlichen Primärschädlingen, d.h. sie befallen auch gesunde Bäume. Zu diesen 'aggressiven' Borkenkäferarten gehören bei der Fichte Buchdrucker und Kupferstecher. Vor allem durch den Buchdrucker können bei Massenvermehrungen großflächige Fichtenbestände absterben.

März 2004 - Schutzgebühr: 0,00 €
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LWF Merkblatt Nr. 13 - Holzernte in steilen Hanglagen

Fast 12% der Waldflächen Bayerns weisen eine Hangneigung von 35% und mehr auf. Diese Flächen liegen nicht ausschließlich im Hochgebirge, sondern zum großen Teil auch in den Mittelgebirgen. Dieser Wert markiert in etwa die Einsatzgrenze für Radmaschinen. Aber der Hang ist nicht die einzige Erschwernis in steilen Lagen. Häufig treten noch besondere Geländeverhältnisse hinzu. An das eingesetzte Personal sowie an die Technik der Holzernte werden spezielle Anforderungen gestellt.

November 2010 - Schutzgebühr: 0,00 €
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LWF Merkblatt 12 - Energieinhalt von Holz

Holz als Brennstoff hilft, die fossilen und nur begrenzt vorhandenen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas zu ersetzen. Als nachwachsender Rohstoff gewährleistet es eine nachhaltige und krisensichere Energieversorgung. Heimisches Holz stärkt zudem die regionale Wertschöpfung. Und: Mit Holz lässt sich sparen. Denn Sie bekommen viel Energie für Ihr Geld!

Dezember 2011 - Schutzgebühr: 0,00 €
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LWF Merkblatt Nr. 11 - Hackschnitzel richtig lagern!

(Wald-)Hackschnitzel als Energieträger erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Allerdings stehen sowohl die Hackschnitzelerzeuger als auch die Betreiber privater Hackschnitzelheizungen und kommunaler Holz-Heiz(kraft)werke oft vor dem Problem der richtigen Lagerung. Dabei gibt es einiges zu beachten, denn eine unsachgemäße Lagerung fördert die natürlichen Abbauvorgänge, wodurch es zu unnötigen Energieverlusten kommt.

Dezember 2012 - Schutzgebühr: 0,00 €
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LWF Merkblatt Nr. 10 - Bereitstellung von Waldhackschnitzeln

Die energetische Nutzung von Holz hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Bereitstellung von Waldhackschnitzeln für Biomasseheiz(kraft)werke und der Betrieb kleinerer Hackschnitzelheizungen bieten den Waldbesitzern neue Absatzmöglichkeiten. Notwendige Waldschutzmaßnahmen lassen sich kostendeckend durchführen. Waldhackschnitzelheizungen machen unabhängig von fossilen Brennstoffen.

Mai 2012 - Schutzgebühr: 0,00 €
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Vergriffen! - LWF Merkblatt Nr. 09 - Kleine Fichtenblattwespe

Die Kleine Fichtenblattwespe (Pristiphora abietina) verursacht in Südostbayem seit über 20 Jahren beträchtliche Fraßschäden in Fichtenbeständen aller Altersklassen. Es handelt sich keineswegs um einen neuen Schädling. Bereits aus dem 18. Jahrhundert sind ihr Vorkommen und zahlreiche Massenvermehrungen bekannt. Dies belegt z.B. ein Erlass des Fürsterzbischofs aus dem benachbarten Salzburg von 1788: 'Die Ausbringung und der willentliche Anbau von Feichten ist ab sofort zu unterlassen! Statt dessen seien Aicheln zu sammeln und im Forste auszusähen'.

Juni 2002

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LWF Merkblatt Nr. 08 - Wildlinge - richtig eingesetzt!

Die natürliche Verjüngung der Wälder bietet einen unerschöpflichen Vorrat an jungen Pflanzen. Doch nicht überall sind geeignete Baumarten in ausreichender Menge und Mischung vorhanden. Schon seit Jahrhunderten haben deshalb unsere Vorfahren Pflanzen aus Naturverjüngungen (Wildlinge) gewonnen und an gewünschter Stelle wieder eingesetzt. In den letzten Jahren erleben Wildlinge in den Forstbetrieben eine Renaissance.Wir haben aus einer Umfrage an den bayerischen Forstämtern und den Untersuchungen der letzten Jahrzehnte die wichtigsten Empfehlungen zusammengefasst.

Dezember 2012

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Vergriffen! - LWF Merkblatt Nr. 07 - Rundholz richtig lagern

Für alle Verfahren der Trockenlagerung gilt: Die Witterung während der Lagerzeit ist der größte Unsicherheitsfaktor. Trotz aller Sorgfalt bestimmt sie letztlich den Erfolg auch bei bewährten Verfahren. Ein weiterer, über den Lagerungserfolg entcheidender Faktor bei allen vorgestellten Verfahren ist die Zeitspanne zwischen Aufarbeitung und Einlagerung: Hier gilt der Grundsatz: Je kürzer, desto besser.

November 2001

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LWF Merkblatt Nr. 06 - Phytophthora-Wurzelhalsfäule der Erlen

1993 wurde erstmals in England ein weit verbreitetes Absterben von Schwarzerlen (Alnus glutinosa) entlang von Flussläufen sowie in flussfernen Aufforstungen beobachtet. Als Verursacher der Krankheit, die auch an Grauerle (A. incana) auftritt und in Versuchen auch die Grünerle (A. viridis) schädigt, gilt ein neuer, bisher unbekannter Pilz der Gattung Phytophthora. Er ist vermutlich aus zwei verschiedenen schon bekannten Arten der gleichen Gattung durch Hybridisierung natürlich entstanden. In Bayern wurde die Phytophthora - Wurzelhalsfäule an Erlen 1995 erstmals nachgewiesen. Die Krankheit breitet sich in Europa besorgniserregend schnell aus.

Juni 2001 - Schutzgebühr: 0,00 €
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Vergriffen! - LWF Merkblatt Nr. 04a - Sorgfalt entscheidet über Pflanzerfolg!

Pflanzung ist in vielen Fällen erforderlich, um einen stabilen und ertragreichen Wald zu begründen. Stabil werden gepflanzte Bäume aber nur mit einem großen, weit in die Tiefe reichenden Wurzelwerk, mit dem sie sich fest im Boden verankern können. Bei unsachgemäßer Pflanzung werden nach Forschungsergebnissen der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) gerade die Tiefenwurzeln so stark verformt, dass sie auch nach 10 Jahren nur sehr oberflächlich wachsen. Selbst bei 40jährigen Bäumen kann die Erschließung des Wurzelraumes noch deutlich eingeschränkt sein. Eine sorgfältige, wurzelgerechte Pflanzung ist deshalb Voraussetzung für die Stabilität gepflanzter Bäume.

Juli 2002

Titelbild
Vergriffen! - LWF Merkblatt Nr. 04 - Auf die Wurzeln kommt es an!

Umfangreiche Untersuchungen an gepflanzten Bäumen ergaben hohe Anteile starker Wurzeldeformationen. Diese behindern ein Vordringen in tiefere Bodenschichten und gefährden damit die Entwicklung und Stabilität der gepflanzten Bestände. Wurzelgrabungen an älteren Bäumen zeigen, dass sich solche Deformationen auch noch nach 40 Jahren auf die Wurzeltiefe und -intensität auswirken. Nutzen Sie daher moderne Pflanzverfahren, um die Wurzeln fachgerecht, ohne wesentliche Deformationen und gleichzeitig körperschonend in den Boden zu bringen. Sie tragen damit entscheidend zur zukünftigen Stabilität und Wuchskraft unserer Wälder bei.

Oktober 1998