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Holzenergie und Energiewende in Bayern
Die LWF ist Mitglied im Netzwerk LandSchafftEnergie

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Das Thema "Energie aus Holz" ist seit über 20 Jahren ein Forschungsschwerpunkt an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.
Seit 2012 sind wir Mitglied im Netzwerk LandSchafftEnergie und unterstützen die Energiewende im ländlichen Raum.
Denn die Energiewende ist auf die Flächen der Land- und Forstwirte, die Kommunen und die Bürger im ländlichen Raum angewiesen.

LandSchafftEnergie an der LWF

Seit 2012 informiert und berät das Expertenteam von LandSchafftEnergie direkt vor Ort Land- und Forstwirte, ländliche Gemeinden und Interessierte im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zum praktischen Einsatz Erneuerbarer Energien. Ihren persönlichen Berater finden Sie am Amt für Ländliche Entwicklung in Ihrem Regierungsbezirk, bei C.A.R.M.E.N. e.V. oder an den Fachzentren für Diversifizierung und Strukturentwicklung an Ihrem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Die LWF unterstützt das Expertenteam und die Ansprechpartner für Holzenergie an den Bayerischen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten fachlich im Themenbereich Holzenergie und Kurzumtriebsplantagen.

Holzenergie - unsere Themen im Einzelnen

Energieholzmarkt

In den letzten Jahren hat der Verbrauch an Energieholz aufgrund steigender Preise der fossilen Energieträger sowie politischer Rahmenbedingungen stark zugenommen. Holz ist ein nahezu klimaneutraler und vor allem heimischer Energieträger. Viele der ca. 700.000 privaten Waldbesitzer in Bayern versorgen sich mit Brennholz aus dem eigenen Wald. 35 Prozent der bayerischen Haushalte heizen mit Holz, ein Viertel davon ausschließlich. Wer nicht auf den eigenen Rohstoff zurück greifen kann, nutzt das breite Angebot des Handels. Häufig bestehen Unsicherheiten bei Themen wie Wassergehalt, Heizwert oder Umrechnungseinheiten. Aber auch die Entwicklungen auf dem Energieholzmarkt werfen viele Fragen auf. Holen Sie sich bei uns Antworten.

Kurzumtriebsplantagen

Der Anbau schnellwachsender, wiederausschlagfähiger Baumarten auf landwirtschaftlichen Flächen ergänzt seit Jahren die traditionelle Bereitstellung von Energieholz. Nach dem Prinzip »einmal pflanzen, mehrmals ernten« wird auf einer Kurzumtriebsplantage etwa 30 Jahre lang Holz erzeugt. Bei kurzen Umtriebszeiten von drei bis zehn Jahren kommen hochleistungsfähige Sorten von Pappel und Weide zum Einsatz, aber auch Baumarten wie Grau- oder Schwarzerle. Die Holzmenge, die pro Hektar in einem Jahr heranwächst, kann 5.000 bis 6.000 Liter Heizöl ersetzen. Die LWF betreut bereits seit über 20 Jahren Versuchsflächen zu Kurzumtriebsplantagen und bietet Ihnen hierzu wertvolle Informationen.

Holzhackschnitzel

Die kleinen Holzstückchen, die in mobilen oder stationären Hackern erzeugt werden, dienen als Rohstoff in der Spanplatten- und Holzwerkstoffindustrie und sind im Energiesektor stark nachgefragt. Hackschnitzel werden aus Holz hergestellt, das sich sonst kaum wirtschaftlich nutzen lässt. Zudem gelingt es durch ihre Produktion den Wald gesund zu halten und so die Verbreitung von Borkenkäfern einzudämmen. Sie werden in automatisch beschickten Biomasse-Heizanlagen verbrannt.
Lesen Sie Wissenswertes unserer Experten zum Thema Holzhackschnitzel - beispielsweise zur wirtschaftlichen Produktion und Lagerung.

Scheitholz

Scheitholz ist das traditionelle und häufigste Sortiment im Bereich Holzenergie. Es lässt sich mit geringem Aufwand leicht selbst produzieren und ist daher der häufigste Holzbrennstoff für den Eigenbedarf. Die unkomplizierte Herstellung von Scheitholz führt oft zu der weit verbreiteten Meinung, dass nicht viel mehr zum Brennholzmachen gehört, als sich eine Säge zu kaufen und loszulegen. Doch neben grundlegenden Kenntnissen zum sicheren Umgang mit der Motorsäge gibt es noch sehr viel mehr zu beachten und zu wissen. Bei uns finden Sie wertvolle Tipps und Tricks zum Umgang mit Scheitholz vom Wald bis an die Ofentür.

Aus anderen Rubriken

Neue Formen der Biomassenutzung

Mit Kurzumtriebsplantagen und Agroforstsystemen wird der natürliche Energierohstoff Holzhackschnitzel effizient und nachhaltig bereitgestellt. Dabei werden schnellwachsende und stockausschlagfähige Baumarten auf landwirtschaftliche Flächen gepflanzt. Die LWF betreibt seit vielen Jahren Versuchsflächen zu KUP und Agroforstsystemen. Mehr