Medien - LWF-aktuell 111

Titelbild des Buches StadtökosystemeZoombild vorhanden

Abb.1: Titelbild des Buches Stadtökosysteme, Springer Spektrum

Stadtökosysteme - Funktion, Management und Entwicklung
Dies ist kein klassisches Stadtökologiebuch, sondern ein Buch über das »System Stadt und seine Ökologie«. Es beantwortet wichtige Fragen zum ökologischen Aufbau, zu den Funktionen und zur sozial-ökologischen Entwicklung von Städten.

Das Buch verbindet Theorien der Stadtentwicklung und Ökologie mit praktischen Anwendungen und Fallbeispielen und spürt auf diese Weise Verbesserungspotenziale sowie und Beispiele guter ökologischer Stadtentwicklung auf.
Es zeigt, dass Städte auch große Potenziale für ein gutes Leben bieten und dass dazu die verschiedenen Stadtökosysteme einen erheblichen Beitrag leisten können. Die »Ökostadt« ist damit keine Utopie, sondern ein reales Ziel.

Jürgen Breuste, Stephan Pauleit,
Dagmar Haase und Martin Sauerwein: Stadtökosysteme - Funktion, Management und Entwicklung.
Springer Spektrum 2016, 258 S.,
122 farbige Abbildungen, 39,99 Euro,
ISBN: 978-3-642-55433-9

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Fledermäuse in Bayern

Titelbild des Buches Fledermäuse in BayernZoombild vorhanden

Abb.2: Titelbild des Buches Fledermäuse in Bayern, Ulmer Verlag

Dieses Buch stellt erstmals umfassend Verbreitung, Ökologie, Bestandsentwicklung, Gefährdung und Schutz dieser faszinierenden Säugetiergruppe in Bayern dar.

Die Analysen sind sowohl artbezogen als auch im übergeordneten, landesweiten Zusammenhang aufbereitet und in Texten, anschaulichen Karten und Diagrammen dargestellt. Der Gefährdung und dem Schutz der Fledermäuse ist ein eigenes Kapitel gewidmet.

Der breite Ansatz und die Fülle an Detailinformationen machen das Buch zu einer wertvollen Grundlage für die tägliche Naturschutzarbeit und ermöglicht allen interessierten Lesern tiefergehende Einblicke in die Welt und Lebensweise der bayerischen Fledermäuse.

Angelika Meschede: Fledermäuse in Bayern.
Ulmer Verlag, 2004, 411 S., 164 Abbildungen,
135 Farbfotos, 56 Verbreitungskarten, 39,90 Euro,
ISBN: 978-3-8001-3884-5

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Feuersalamander

Titelbild des Buches FeuersalamanderZoombild vorhanden

Abb.3: Titelbild des Buches Feuersalamander, Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Tarrarienkunde e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) hat den Feuersalamander zum Lurch des Jahres 2016 ernannt. Auf diese Weise rückt eine der auffälligsten und in Europa weit verbreiteten Amphibienarten in den Fokus des Arten- und Naturschutzes.

Der Feuersalamander zeigt eine enorme Färbungs- und Zeichnungsvielfalt, was zur Beschreibung zahlreicher Unterarten geführt hat. Einzigartig für Amphibien ist auch seine Fortpflanzungsweise. Die überwiegend nachtaktive Charakterart naturnaher Lebensgemeinschaften ist zugleich eine wichtige Zeigerart für gesunde Laubmischwälder mit Totholz und kühlen Quellbächen.

Ausführliche Informationen über den Feuersalamander sind in der DGHT-Broschüre »Der Feuersalamander« und auf www.dght.de nachzulesen.
Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. (Hrsg.) (2016):
Lurch des Jahres 2016: Der Feuersalamander,
40 Seiten.
ISBN: 978-3-945043-08-0

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Titelbild des Buches Wildbiologische ForschungsberichteZoombild vorhanden

Abb.4: Titelbild des Buches Wildbiologische Forschungsberichte, Verlag Kassel

Wildbiologische Forschungsberichte
Die zwei Wildbiologischen Forschungsberichte »Wildtiere in einer sich wandelnden Umwelt« (Freising 2014) und »Große Pflanzenfresser, Große Karnivoren, Große Schutzgebiete« (Trippstadt 2016) sind als Buch erschienen.

Mit den beiden gleichnamigen Tagungen 2014 in Freising und 2016 in Trippstadt hat die Vereinigung der Wildbiologen und Jagdwissenschaftler Deutschlands (VWJD) sich zwei Schwerpunktthemen des Wildtiermanagements in Deutschland gewidmet.

Andreas König, Ulf Hohmann, Cornelia Ebert und Juliane Mitschke:
Wildbiologische Forschungsberichte Zwei Tagungsbeiträge:
»Wildtiere in einer sich wandelnden Umwelt« (2014 in Freising) »Große Pflanzenfresser, Große Karnivoren, Große Schutzgebiete« (2016 in Trippstadt).
Band 2, Verlag Kessel – www.forstbuch.de,
Umfang: 352 Seiten, Format: 17x22 cm, 30 Euro (zzgl. Versandkosten),
ISBN: 978-3-945941-16-4

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Deutschlands alte Bäume

Titelbild des Buches Deutschlands alte Bäume.Zoombild vorhanden

Abb.5: Titelbild des Buches Deutschlands alte Bäume, blv

Jahrhundertealte Bäume wirken erhaben und geheimnisvoll. Sie besitzen Charakter: Wuchsform, Stamm, Rinde und Wurzelstrukturen erzählen ihre Geschichte. Bäume sind stumme Zeitzeugen. Könnten sie Geschichten aus ihrem Leben erzählen, dann würden ihre Berichte ganze Bibliotheken füllen.

Stefan und Uwe Kühn haben zusammen mit Bernd Ullrich Mythen und Fakten über »Deutschlands alte Bäume« zusammengestellt. Es sind die ältesten und die eindrucksvollsten unter den Baum-Persönlichkeiten, die von den Autoren im 1996 gegründeten Deutschen Baumarchiv gesammelt werden. In ihrem Buch porträtieren sie 200 dieser Monumente der Natur, zeigen sie in stimmungsvollen Aufnahmen, berichten aus ihrer einzigartigen Geschichte. Legendäre »1000-jährigen« Linden und mythenhaften alten Eichen, monumentale Bergahorne, geheimnisvolle Süntelbuchen und verwitterte Kandelaberfichten.

Brillante Fotos zeigen die Bäume aus typischen Perspektiven. Texte erzählen die Biografie dazu – wenn möglich ergänzt durch historische Abbildungen.
Wer die alten Bäume besuchen und sich von ihrer magischen Ausstrahlung begeistern lassen möchte, erhält Wegbeschreibungen für die Anfahrt zu den Standorten.


Stefan Kühn, Uwe Kühn und Bernd Ullrich:
Deutschlands alte Bäume - Sagenhafte Baumgestalten zwischen Küste und Alpen.
192 Seiten, 235 Farbfotos,
Format: 24,3 x 30,1 cm, 29,99 Euro,
ISBN: 978-3-8354-1224-8

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Der Baum- Eine Kulturgeschichte

Titelbild des Buches Der Baum- Eine KulturgeschichteZoombild vorhanden

Abb.6: Titelbild des Buches Der Baum- Eine Kulturgeschichte, Böhlau Verlag GmbH &Cie

Die Bedeutung des Baumes ist so vielschichtig wie die Anzahl der Jahresringe. Als Naturdenkmal prägt er Landschaften, ist wichtiger Rohstoff und gilt als Symbol für das Leben.
In Mythen, heiligen Schriften, Märchen, in der Musik, der Literatur, der Bildenden Kunst, der Philosophie, in allen Kulturen und Zeiten kommt dem Baum eine überragende Bedeutung zu.
Darüber hinaus ist er mit zahlreichen Bräuchen verbunden: der Baum, der zur Geburt eines Kindes gepflanzt wird, der Maibaum, der Weihnachtsbaum.

Der Historiker Alexander Demandt behandelt Baum, Wald und Holz in den Religionen, im Brauchtum und Schriftgut, im Denken und Reden und auf allen Gebieten der Literatur und der Kunst von der Antike bis zur Gegenwart. Das materialreiche Buch ist die lange erwartete, erweiterte und vertiefte Neubearbeitung seines Standardwerks »Über allen Wipfeln. Der Baum in der Kulturgeschichte« aus dem Jahr 2002.

Alexander Demandt: Der Baum – Eine Kulturgeschichte.
Böhlau Verlag GmbH & Cie, Köln, 2. erweiterte Aufl. 2014,
470 Seiten mit 95 Abbildungen,
Format: 23 x 15,5 cm, 29,90 Euro,
ISBN: 978-3-412-22217-8

red

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